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Volume 5, No. 1, Art. 37 – Januar 2004

Selbst-Interviews, Auto-Ethnografie und Critical Incident-Technik zur Untersuchung selbstkonzeptualisierter Weltentwürfe

Béatrice Boufoy-Bastick (Guyana)

Zusammenfassung: Selbsterkenntnis ist seit vielen Jahrhunderten ein wichtiges Anliegen westlicher und östlicher Philosophie. Heute wird dieses Anliegen von der modernen Psychologie und Anthropologie geteilt in deren Bemühen, "das Selbst" und "die anderen" durch die Untersuchung von Selbst- und Weltentwürfen zu verstehen. In diesem Beitrag wird zu diesem Zweck eine auto-anthropologische Methodologie vorgestellt. Dieser introspektive qualitative Forschungsansatz integriert drei Verfahren zur Erforschung kultureller Daten – Selbst-Interviews, Auto-Ethnografie und die Critical Incident-Technik.

Es wird gezeigt, wie diese Verfahren zur Rekonstruktion der eigenen Weltentwürfe zum Einsatz kamen: Zunächst wurden emische Daten aus Narrationen extrahiert, die dann weiter dekonstruiert wurden, um wesentliche, wiederkehrende etische Perspektiven ableiten zu können. Die auto-anthropologische Methodologie wird an zwei Lebensereignissen illustriert: einem kritischen Ereignis, das in Singapur stattfand und einem Bewusstheit fördernden auf den Fidschi Inseln: während das erste half, die eigenen Erziehungs- und Bildungskonzepte zu verstehen, eröffnete das zweite Einsicht in die eigene Präferenz für kulturelle Unterschiedlichkeit.

Keywords: Selbst-Interviews, Auto-Ethnografie, Critical Incident Technik, Weltentwürfe

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 09.08.2005

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(ISSN 1438-5627)

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