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Volume 6, No. 1, Art. 17 – Januar 2005

Generalisierung: Lernen über Epistemologien hinweg

Mike Metcalfe (Australien)

Zusammenfassung: Jede Debatte über Forschungsqualität tut gut daran, sich auch damit zu befassen, wie Erkenntnisziele in Forschungsprojekten verallgemeinert werden können. Der vorliegende Beitrag setzt sich mit unterschiedlichen Konzepten der Generalisierung/Anwendbarkeit von Erkenntniszielen über unterschiedliche Situationen hinweg auseinander. Je allgemeiner ein Erkenntnisziel ist, desto höher ist dessen Signifikanz. Eine Debatte, die sich mit der Qualität qualitativer Sozialforschung befasst, muss die Prioritäten identifizieren und vergleichen, die der Frage der Generalisierung im Rahmen unterschiedlicher Epistemologien eingeräumt werden. Nachdem diese Prioritäten für vier sich teilweise überlappende Epistemologien – eine (natur)wissenschaftliche, eine systemisch, eine argumentativ-logische und eine interpretative – skizziert wurden, wird auf ironische Weise herausgearbeitet, dass jede dieser Epistemologien von den jeweils anderen lernen kann, um so auch die je eigenen Prioritäten anzureichern. Die Identifizierung von Unterschieden verbessert insoweit nicht nur die Qualität qualitativen Wissens, sondern schafft gleichzeitig die Gelegenheit, auf kreative Weise prinzipieller die Qualität qualitativer Sozialforschung zu bestimmen.

Keywords: Generalisierung, Epistemologie, Ironie

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 24.11.2004

Volume 6, No. 1   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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