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Volume 7, No. 1, Art. 9 – Januar 2006 Risikowahrnehmung und Selbstdarstellung: Reflektionen aus der Forschungspraxis Noel Smith, Andreas Cebulla, Lynne Cox & Abigail Davies (UK) Zusammenfassung: Ein wachsendes soziologisches Interesse richtet sich auf die Risikowahrnehmung im Lebensalltag. Der vorliegende Beitrag befasst sich mit den methodologischen Herausforderungen solcher Forschung. In einer Studie wurde mit Hilfe von erzählend-biographischen Methoden die individuelle Entscheidungsfindung in Erwerbsverläufen erfragt. Um die Antworten bezüglich der Weltsichten und Risikokonzepte der Interviewten nicht systematisch zu verzerren, wurden Risiken nicht explizit angesprochen. Die erzählten Geschichten können dementsprechend als Beispiele für alltägliche Entscheidungsfindung und Risikowahrnehmung verstanden werden. Es zeigte sich, dass die Interviewten ihre Berufsverläufe nicht in Risikobegriffen darstellten, sondern sich von ihrer Rolle als Handelnde zu distanzieren suchten. Daraus ergibt sich als neue Herausforderung für die empirische Erforschung alltäglicher Risiken zu entwirren, wie sich Individuen als Handelnde in der Risikogesellschaft identifizieren, darstellen und wahrnehmen. Keywords: Risiko, erzählte Biographie, Handeln, Karriere, Lebensplanung Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 03.01.2006 Volume 7, No. 1 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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