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Volume 9, No. 1, Art. 31 – Januar 2008

Ein weiteres Instrument im qualitativen Orchester: Schreiben als Forschungsmethode

Vivienne Elizabeth (Neuseeland)

Zusammenfassung: Sozialwissenschaftler(innen) haben oft eine recht komplexe Beziehung zu psychotherapeutischer Forschung: von dort wurden – zumeist kritisch gegen deren individualisierende Tendenz – zahlreiche Konzepte entlehnt bei zugleich fortdauernder Nervosität, dass nicht Grenzlinien zwischen der Psychotherapie und den Sozialwissenschaften zu verschwommen würden. Im Unterschied hierzu vertrete ich eine pragmatische Position und finde es nützlich, verschiedene aus der Psychotherapie stammende Konzepte und Techniken für die eigenen, sozialwissenschaftlichen Belange hinzuziehen.

Das ausführliche und persönliche Schreiben über wesentliche Aspekte des eigenen Lebens ist eine solche Technik, von der gezeigt werden konnte, dass sie positiv zur körperlichen und seelischen Gesundheit der Schreibenden beiträgt. Genau hier könnte der Nutzen liegen, solche Schreibtechniken als Untersuchungsmethode auch mit Forschungsteilnehmer(inne)n einzusetzen. Denn das Wissen, dass die Beforschten von qualitativer Forschung nicht beschädigt werden, sondern profitieren, ist insbesondere von Bedeutung, wenn Sozialwissenschaftler(innen) sich mit sensitiven und oder (potenziell) traumatisierenden Themen befassen. Hier kann Schreiben eine Technik sein, die sowohl den Beforschten als auch den Forschenden nutzt: es trägt zum Wohlbefinden der Untersuchungsteilnehmer(innen) bei und es produziert wertvolle qualitative Daten, wie ich in diesem Beitrag zu zeigen versuche.

Keywords: Psychotherapie, qualitative Forschung, Methoden, Schreiben, subjektives Wohlbefinden

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 28.11.2007

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© 2008 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

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