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Volume 3, No. 2 Mai 2002Rezension zu:David Howarth (2000). DiscourseJohn Cromby (England)Zusammenfassung: HOWARTHs Buch beschäftigt sich mit der von LACLAU und MOUFFE vertretenen Diskurstheorie, und es bietet einen gut zugänglichen, lesbaren und gründlichen Überblick zu Diskurstheorien und -ansätzen in den Human- und Sozialwissenschaften. Die Herkunft dieses Ansatzes aus strukturalistischen und poststrukturalistischen Theorien, wie sie in den Arbeiten von SAUSSURE, LEVI-STRAUSS, DERRIDA und FOUCAULT vertreten werden, werden ebenso behandelt wie die marxistischen Theorien von ALTHUSSER, GRAMSCI und PECHEUX. Der Autor ist sehr um eine möglichst faire Behandlung dieser Ansätze bemüht und auch darum, seine Wahlen nachvollziehbar zumachen. Dennoch finden kritisch-realistische Alternativen zum Poststrukturalismus relativ wenig Beachtung und die Behandlung von Struktur und Subjektivität bleiben problematisch. Beide sind Teil einer größeren Debatte um Realismus und Relativismus, deren Unnachgiebigkeit von HOWARTH ein wenig heruntergespielt wird. Dennoch hat der Autor mit diesem Buch eine wertvolle Ressource bereitgestellt, die gleichermaßen für Lehrende wie für Studierende nützlich ist. Keywords: Strukturalismus, Poststrukturalismus, Realismus, Relativismus, Struktur, Subjektivität Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 30.01.2003 Volume 3, No. 2 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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