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Volume 4, No. 2 – Mai 2003

Erzählung und Reflexivität in der Handlungsforschung: Ein diskursiver Ansatz

Monica Colombo (Italien)

Zusammenfassung: In diesem Beitrag soll gezeigt werden, dass Erzählungen in unterschiedlichen Phasen des Forschungsprozesses reflexiv genutzt werden können, um zu verstehen, wie Handelnde ihre Sicht von Ereignissen konstruieren und ihrem eigenen Handeln Sinn verleihen. In der Handlungsforschung kommt der Intersubjektivität eine besondere Bedeutung zu, da in der Interaktion zwischen den Beteiligten (hierzu gehören auch die Forschenden) Versionen von Wissen produziert werden. In diesem Sinne kann Handlungsforschung als ein Prozess verstanden werden, in dessen Verlauf verschiedene Erzählungen generiert werden, die verschiedene Interpretationen eröffnen, die wiederum aktiv von den Beteiligten (re-) konstruiert werden (müssen). Anhand einer Fallgeschichte wird zusammenfassend gezeigt, wie zum einen Reflexivität genutzt wird, um (durch die Identifikation von Konzepten und Kategorien, die die Teilnehmenden zur Sinnzuschreibung heranziehen) die Konstruktion von Erzählungen zu erforschen, und um zum anderen nachvollziehbar zu machen, wie unterschiedliche Arten von Wissen durch die Teilnehmenden ko-konstruiert werden. Reflexivität wird hierbei in ihrem Bezug zu Handeln und zu Sinngebungsprozessen für Handeln verstanden, in die Forschungsteilnehmer(innen) und Forschende involviert sind. In diesem Zusammenhang wird auch thematisiert, welche Rolle Macht in der Beziehung zwischen Beforschten und Forschenden spielt.

Keywords: Reflexivität, Erzählung, Intersubjektivität, Interpretationsansatz, Handlungsforschung

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 30.05.2003

Volume 4, No. 2   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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