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Volume 7, No. 2, Art. 12 – März 2006 Dialog und Macht in der Eltern-Kind-Kommunikation Megan K. Foley (USA) Review Essay: Michelle A. Miller-Day (2004). Communication among Grandmothers, Mothers, and Adult Daughters: A Qualitative Study of Maternal Relationships Zusammenfassung: Michelle MILLER-DAY (2004) leistet mit diesem Buch einen wichtigen Beitrag zum Verstehen der Aushandlung von Macht in weiblichen Intergenerationenbeziehungen. A Qualitative Study of Maternal Relationships eröffnet eine gute Alternative zu gängigen Sozialisations- und Compliance-bezogenen Perspektiven auf soziale Einflussnahmen zwischen Eltern und Kind, die nur sehr begrenzt der kindlichen Tätigkeit und Aktivität Rechnung tragen. Nach MILLER-DAY erleben Mütter und Töchter in ihrer Kommunikation – trotz ihres unterschiedlichen Status in der familiären Hierarchie – eine dialektischen Spannung zwischen Macht und Machtlosigkeit. Sie beschreibt dies in einer Grounded Theory der necessary convergence, ein symbolischer Prozess, in dem Töchter – zugleich machtlos und machtvoll – mütterliche Interpretationen übernehmen, um die Beziehung aufrechtzuerhalten. Die Theorie der necessary convergence kann produktiv durch Theorien zur dialogischen Multivokalität ergänzt werden, wodurch die Befunde potenziell auch für andere Felder nutzbar sind. Keywords: Dialog, sozialer Einfluss, Familie, Widerstand, Compliance, Großmutter, Mutter, Tochter, Beziehung, Macht Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 02.02.2006 Volume 7, No. 2 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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