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Volume 7, No. 2, Art. 16 – März 2006

Autoethnographie: Über die Verantwortlichkeit des Schreibens über sich und Andere in den Sozial- und Geisteswissenschaften

Mary H. Maguire (USA)

Review Essay:

Carolyn Ellis (2004). The Ethnographic I: A Methodological Novel about Autoethnography

Zusammenfassung: ELLIS' methodologischer Roman über Autoethnographie belegt die wachsende Zahl an alternativen Formen des Schreibens in den Sozial- und Geisteswissenschaften, die sich mit der dialogischen Konzeption von Selbst, "Stimme" und menschlichem Bewusstsein befassen. Autoethnographie ist ein eigenes Genre, bei dem Autoren und Autorinnen auf ihre eigenen Erfahrungen zurückgreifen und dabei das Individuelle und Kulturelle so einbinden, das das Selbst und die Anderen in den jeweiligen sozialen Kontexten positioniert werden (REED-DANAHAY, 1997). Um solche selbstreflexiven Wissens- und Schreibmodelle nachvollziehbar zu machen, greife ich auf BAKHTINs Konzept von Autorenschaft als kreativer Verantwortlichkeit (otvetsvennost) zurück, demzufolge das Selbst nicht nur gegenüber dem sozialen Umfeld verantwortlich ist, sondern auch für die Autorenschaft jeder "Antwort", die der ursprüngliche Text erzeugt. The Ethnographic I dient hierbei als nützlicher Ausgangspunkt zum Verstehen von Autoethnographie als Genre und als alternativem Diskurs über das durch das Schreiben hervorgebrachte Selbst und die Anderen.

Keywords: Autoethnographie, Repräsentation, Reflexivität, Stimme, Verantwortlichkeit, Bewusstsein

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 03.02.2006

Volume 7, No. 2   Inhaltsverzeichnis

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© 2006 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

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