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Volume 7, No. 2, Art. 30 – März 2006 Rezension: Henry E. Brady & David Collier (Hrsg.) (2004). Rethinking Social Inquiry: Diverse Tools, Shared Standards Matthias Catón (Germany) Zusammenfassung: Das Buch Rethinking Social Inquiry, herausgegeben von Henry E. BRADY und David COLLIER, ist eine Antwort auf den Band von KING, KEOHANE und VERBA (1994), in dem versucht wird, Standards der quantitativen Forschung in der qualitativen Forschung einzuführen. Die Autoren des hier rezensierten Buchs kritisieren viele der Vorschläge, da sie argumentieren, dass qualitative Forschung anderer Werkzeuge bedürfe. Trotzdem stimmen sie zu, dass die Grundlagen des Forschungsaufbaus ähnlich sind. Das Buch beinhaltet eine umfassende Kritik der Hauptströmung quantitativer Methoden, es beschreibt einen Satz qualitativer Werkzeuge für die Forschung zu Themen wie Forschungsaufbau und -fragestellung, Fallauswahl, Analyse und Theoriebildung. Es behandelt die Frage, wie qualitative und quantitative Ansätze so miteinander verknüpft werden können, dass die analytische "Hebelwirkung" am größten wird – nämlich durch die Definition gemeinsamer Standards. Diese würden es vereinfachen, qualitative und quantitative Werkzeuge in ein und derselben Forschungsarbeit zu verbinden, etwa durch Triangulation, also die Analyse von Daten mit z.B. zwei unterschiedlichen Methoden oder durch Mehrebenen-Analyse. Das Buch ist ein exzellenter Beitrag zur methodologischen Debatte in den Sozialwissenschaften. Keywords: Methoden, Methodik, qualitativ versus quantitativ, Inferenz, Forschungsaufbau Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 15.02.2006 Volume 7, No. 2 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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