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Volume 1, No. 3 Dezember 2000Unschuld und Nostalgie in Konversationsanalysen: Zur dynamischen Beziehung zwischen Band und TranskriptMalcolm Ashmore & Darren Reed (UK)Zusammenfassung: Die Konversationsanalyse (KA) meint "wissenschaftlicher" zu sein als andere Formen der qualitativen Textanalyse. Dieser Anspruch resultiert aus dem Charakter und den "internen Beziehungen" der methodologischen Verfahren und analytischen Objekte, die in der KA verwendet werden. Dazu gehört vor allem das Vertrauen in Tonbandaufnahmen von "natürlichen" Interaktionen und in detaillierte Transkripte. In diesem Beitrag werden wir die Beziehungen zwischen diesen beiden Elementen untersuchen zwischen dem Gesprochenen bzw. Gehörten und dem Geschriebenen bzw. Gelesenen. Insbesondere stellen wir den Anspruch der regelmäßig in der aktuellen pädagogischen Literatur auftaucht , dass das Tonband dem Transkript überlegen sei, in Frage. Diese Überlegenheit scheint ontologisch und epistemologisch: das Tonband als erste Aufzeichnung und als "Daten"; und die Primärrolle des Tonbandes bei der Beilegung von Kontroversen und bei der Einschärfung einer professionellen KA-Kultur. Wir werden unsere Kritik hieran auf den folgenden drei Wegen umreißen:
Keywords: Konversationsanalyse, Bandaufnahme, Transkription, Rhetorik, Epistemologie, Phänomenologie, Realismus, Konstruktivismus Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 30.01.2003 Volume 1, No. 3 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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