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Volume 3, No. 3 – September 2002

"Kollektiver Geisteszustand" und individueller Agens: Qualitative Faktoren in den Erklärungen der Sozialwissenschaften

William W. Bostock (Australien)

Zusammenfassung: In der jüngsten Vergangenheit kam es zu gewalttätigen Vorfällen in Form von Angriffen auf zivile Ziele und zu politischen Attentaten in Ländern, in denen es gewöhnlich nicht erwartet wird. Dies hat es notwendig erscheinen lassen, das Interesse an dem alten Konzept des "kollektiven Bewusstseins" wieder zu beleben. In diesem Artikel werden das Konzept in seiner gegenwärtigen Reformulierung als "kollektiver Geisteszustand" und Versuche individueller Akteure, diesen Zustand zu kontrollieren, zu verändern und anderweitig zu nutzen, diskutiert. Es wird gefolgert, dass die Berücksichtigung "kollektiver Geisteszustände" und deren Effekt auf und Nutzbarkeit durch individuelle Akteure essenziell für Erklärungen in den Sozialwissenschaften ist.

Keywords: Kollektiver Geisteszustand, Kollektives Bewusstsein, Ansteckung, individueller Agens, Verantwortung

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 30.01.2003

Volume 3, No. 3   Inhaltsverzeichnis

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© 2002 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

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