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Volume 5, No. 3, Art. 41 – September 2004

"Es ist nicht so, dass ich prinzipielle Einwände gegen Quantifizierung oder Formalisierung oder Modellbildungen hätte. Wogegen ich mich allerdings verwehre ist, quantitative Methoden anzuwenden, die mit dem jeweiligen Untersuchungsphänomen nicht vereinbar sind"

Aaron Cicourel im Gespräch mit Andreas Witzel und Günter Mey

Zusammenfassung: Dieses hauptsächlich per E-mail geführte Interview beginnt mit einer Beschreibung des wissenschaftlichen Werdegangs von Aaron V. CICOUREL, ausgehend vom Studium über seine Zeit als Doktorand und Assistenzprofessor bis hin zu seinen ersten Erfahrungen mit Feldforschung (Teil 1). Teil zwei enthält kritische Reflexionen über das Problem der ökologischen Validität, das in mündlichen und schriftlichen Befragungen auftritt, die Ethnographie ausklammern. CICOUREL plädiert – und das ist sein spezifischer Beitrag zum qualitativen Ansatz – für die Reflexion der Alltagserfahrungen von Befragten und deren Interpretation von fixed-choice oder offenen Fragen (Teil 3); es werden auch viele Befragungsstrategien dargelegt, die einer validen Forschung dienen. Es folgt die Beschreibung der breitgefächerten Forschungsaktivitäten, die sich auf Themen wie Alltagsentscheidungen, Informations- und Kommunikationsroutinen oder Gedächtnisaktivierung richten. Dabei werden unterschiedliche Feldforschungsstrategien vorgestellt (Teil 4). In Teil fünf skizziert Aaron CICOUREL generelle Entwicklungen der qualitativen Forschung – Herausforderungen, Hindernisse, Lösungen. Zuletzt werden im 6. Teil nationale Differenzen in der Forschungskultur zwischen des USA und Europa/Latein Amerika beschrieben.

Keywords: statistische Verfahren, Feldforschung, Ethnographie, Soziolinguistik, ökologische Validität, qualitative Interviews, Informationsverarbeitung, Kommunikation, nationale Forschungskultur

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor.


Letzte Änderung: 01.10.2004

Volume 5, No. 3   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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