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Volume 6, No. 3, Art. 26 – September 2005 Qualitative Forschung – Einheit und Vielfalt Paul Atkinson (UK) Zusammenfassung: In diesem Beitrag wird zu zeigen versucht, dass qualitative Forschung zwar in vielen sozialwissenschaftlichen Bereichen Anerkennung gewonnen hat, dies aber um den Preis wachsender Fragmentierung und Inkohärenz. Auch verbleiben die unterschiedlichen qualitativen "Domänen", die im Laufe dieser Entwicklung etabliert werden konnten, meist isoliert voneinander. Es wird deshalb die These vertreten, dass eine Rückbesinnung auf einige grundlegende Prinzipien ethnographischer Forschung unbedingt erforderlich ist, Prinzipien, die die multiplen Modalitäten von sozialem Handeln und kultureller Präsentation anerkennen und diese zugleich in einem breiteren ethnographischen Rahmen lokalisieren. Hierzu ist es erforderlich, die intrinsischen Ordnungs- und Organisationsprinzipien zu verstehen, die die soziale Form konstituieren und "durchdringen" – diskursive, visuelle und materiale. Eine solche formale Ethnographie würde es auch erlauben, klassische Ideen wie "datengegründete Theoriebildung", "Triangulation" und "dichte Beschreibung" neu zu konzeptualisieren. Keywords: Ethnographie, dichte Beschreibung, Triangulation, datengegründete Theoriebildung, Diskurs, visuelle Ethnographie, materiale Kultur Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 20.02.2006 [qualitative-research.net]
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