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Volume 6, No. 3, Art. 37 – September 2005 Ethische und freundliche Forschende – aber keine Insider: Erwiderung zu Blodgett, Boyer und Turk Michelle K. McGinn (Kanada) Zusammenfassung: Dieser Kommentar ist eine Erwiderung auf den Artikel von Lisa J. BLODGETT, Wanda BOYER und Emily TURK (2005) in dieser Ausgabe von FQS. Im zugrunde liegenden Artikel werden ethische Herausforderungen und Beziehungs-Aspekte einer großen laufenden qualitativen Studie zur Entwicklung von Selbstregulation in der frühen Kindheit beschrieben. Die Autorinnen fokussieren insbesondere: (a) das Erreichen eines freiwilligen und informierten Einverständnisses, (b) die Arbeit mit vulnerablen Bevölkerungsgruppen und (c) die Ausbalancierung von Insider- und Outsider-Rollen. Ich stelle einige Hauptstärken dieser Forschung heraus, die möglicherweise für andere Forscher und Forscherinnen hilfreiche Modelle darstellen. Auf der anderen Seite warne ich vor der offensichtlichen Übergeneralisierung des Begriffs "Insider". BLODGETT et al. zeigen zweifellos, dass sie ethische und "freundliche" Forscherinnen sind, sie sind aber keine Insider in den Kindertagesstätten-Kontexten, in denen ihre Forschung stattfindet. Ich komme zu einem Aufruf, dass Forschende sich ernsthaft überlegen und dokumentieren sollten, was es bedeuten könnte, eine subjekt-zentrierte Perspektive auf Forschungsethik einzunehmen. Keywords: Forschungsethik, Forscher-Teilnehmer-Beziehung, Insider-Outsider-Rollen, subjekt-zentrierte Perspektive Dieser Artikel liegt als Volltext nur in englisch vor. Letzte Änderung: 20.02.2006 [qualitative-research.net]
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