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Volume 7, No. 3, Art. 1 – Mai 2006 Qualitative Forschung mit Migranten(innen) in der Praxis: Reflektionen eines spanischen Staatsbürgers Alberto Martín Pérez (Spanien) Zusammenfassung: Um neue Wege der Evaluierung von Migrationspolitiken zu eröffnen, habe ich mittels direkter Beobachtung und qualitativer Interviews Oficinas de Extranjeros – Zuwanderungsämter in Spanien – untersucht. Schnell habe ich einsehen müssen, dass meine Position als Forscher in diesem Kontext widersprüchlich ist, da ich mich als spanischer Staatsbürger unter Zuwanderer(inne)n in einem Raum bewegte, in dem die einzigen spanischen Staatsbürger(innen) Polizei- oder zivile Staatsbedienstete waren. Ich reflektierte über diese Trennung und die Art, wie ich als Teil der Institution wahrgenommen wurde, wie ich es empfand: als "typischer" Mittelklasse-Bürger spanischer Herkunft, der wenig mit den Zuwanderer(inne)n gemeinsam hatte, die er untersuchen wollte. Meine diesbezüglichen Überlegungen veranlassten mich, eine Reihe verschiedener Forschungsstrategien auszuprobieren, um die Insider/Outsider-Gegenüberstellung zu überwinden, die zwischen Zuwanderer(inne)n und "Einheimischen" besteht. Der vorliegende Beitrag reflektiert die angewandten Strategien und generell die auftretenden Schwierigkeiten und Dilemmata, ein "Insider" (ein Freund) werden zu wollen, während man offensichtlich ein Outsider (ein Fremder) bleibt. Keywords: qualitative Methoden, teilnehmende Beobachtung, Interview, Reflexivität, Zuwanderung, Politikfeldanalyse Dieser Artikel liegt als Volltext in englisch und spanisch vor. Letzte Änderung: 20.03.2006 Volume 7, No. 3 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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