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Volume 7, No. 4, Art. 14 – September 2006 Institutionelle Veränderungen und Schulreform aus einer narrativen Perspektive Paulino Murillo Estepa & Mariana Altopiedi (Spanien) Zusammenfassung: In diesem Beitrag geht es um den Nutzen und um die Reflexion von narrativen Forschungsansätzen für die Untersuchung von Bildungseinrichtungen. Aus einer narrativen Perspektive sind Bedeutung und Sinn narrativ organisiert, und nur deshalb ist Verstehen in jeglichen Beziehungssystemen überhaupt erst sichergestellt. Im Besonderen geht es in diesem Beitrag um den Versuch, die Narrative der im Feld handelnden Personen mit denen auf Seiten der Forscher und Forscherinnen so in Beziehung zu setzen, dass ein Verständnis der untersuchten Phänomene möglich wird. Zur Illustration werden Beispiele aus einer Studie hinzugezogen, bei der es um Veränderungsprozesse auf Seiten von Bildungseinrichtungen geht, die in die Schulreform in Sevilla, Spanien, involviert sind. Ausgehend von der Annahme, dass erst mit der Kombination unterschiedlicher Erhebungsverfahren die Polyphonie von Organisationsprozessen wirklich "eingefangen" werden kann, kamen Fragebögen und Interviews zum Einsatz. Die im Verlauf der Studie ermittelten Befunde halfen Faktoren zu identifizieren, die Veränderung in Schulen ermöglichen können. Hierzu gehören insbesondere a) diejenigen Narrative, die eine jede Einrichtung über sich selbst, über die Lehrenden, und über deren Einbindung in soziale Diskurse konstruiert, und b) Vorstellungen von neuen Initiativen und von deren (Nicht-) Übereinstimmung mit den früheren Projekten/dem vor Ort bereits Vorgefundenen. Keywords: Bildungsinnovation, Schulreform, organisatorischer Wandel, multimethodologische Perspektive, narrative Forschung Dieser Artikel liegt als Volltext nur in spanisch vor. Letzte Änderung: 27.09.2006 Volume 7, No. 4 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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