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FQS-Newsletter Februar/März 2004

Liebe Leserin, lieber Leser,

wie einige von Ihnen bemerkt haben, haben wir im Februar keinen Newsletter verschickt: die Erkältungswelle hat auch vor der FQS-Redaktion nicht halt gemacht. Dafür können wir Ihnen in diesem Newsletter ein breites Spektrum hoffentlich interessanter Informationen bieten. Sie finden im Folgenden:

  • In eigener Sache: DFG-Projekt zur Weiterentwicklung von FQS

  • Neue Veröffentlichungen in FQS im Februar und März 2004

  • Nachfragen von Leserinnen und Lesern

  • Hinweise auf Veranstaltungen

  • Neues zu Open Access

Herzliche Grüße!

Katja Mruck

A) DFG-PROJEKT ZUR WEITERENTWICKLUNG VON FQS

Wir freuen uns sehr, Ihnen mitteilen zu können, dass ab Mai ein gemeinsames Projekt der Freien Universität Berlin, des Informationszentrums Sozialwissenschaften (http://www.gesis.org/IZ/index.htm) und des Projektes German Academic Publishers (http://www.gap-c.de) zur "Integration der Online-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS) in die Virtuelle Fachbibliothek Sozialwissenschaften (ViBSoz)", gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, starten wird. Aus der Zusammenfassung:

"Ziel des Projekts ist die Integration der referierten und bereits national und international etablierten Online-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research (FQS) in die Virtuelle Fachbibliothek Sozialwissenschaften (ViBSoz), die zu ergänzenden kommunikativen Möglichkeiten und zu einer besseren Durchsetzungsfähigkeit des Konzepts elektronischen Publizierens führen soll. Neben der inhaltlichen Relevanz von FQS für ein umfassendes sozialwissenschaftliches Informationsangebot stellt die Integration einer Online-Zeitschrift in eine Virtuelle Fachbibliothek ein Novum mit Modellcharakter im Bereich der Virtuellen Fachbibliotheken dar. Mit der Nachnutzung der GAP-Software für den Publikationsprozess und von DBClear für die Präsentation und interaktive Kommentierung in FQS veröffentlichter Artikel wird ein Instrument entwickelt, das Beispielcharakter für die Etablierung und Durchsetzung elektronischer Zeitschriftenprojekte hat. Durch die Integration von FQS in ViBSoz auf der Basis von DBClear werden die in FQS veröffentlichten Artikel gleichzeitig auch im deutschen Wissenschaftsportal Vascoda verfügbar."

Wir werden Sie in der nächsten Zeit konkreter über dieses Projektvorhaben unterrichten.

B) NEUE VERÖFFENTLICHUNGEN IN FQS IM FEBRUAR UND MÄRZ 2004

Rod Gerber (Australien): Review Note, Will van den Hoonaard (Hrsg.) (2002). Walking the Tightrope: Ethical Issues for Qualitative Researchers
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04review-gerber-e.htm

Shoshana Berenzon Gorn & Emily Ito Sugiyama (Mexiko): Between Traditional and Scientific Medicine: A Research Strategy for the Study of the Pathways to Treatment Followed by a Group of Mexican Patients with Emotional Disorders
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04berenzonito-e.htm

Stefanie Ernst (Deutschland): Angewandter "Methodenmix"? Gruppendiskussionen und schriftliche Befragungen am Beispiel eines Vorstudienmodells in der Hochschulevaluation
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04ernst-d.htm

Barney G. Glaser (USA) in Zusammenarbeit mit Judith Holton (Kanada): Remodeling Grounded Theory
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04glaser-e.htm

Carol L. Langer & Rich Furman (USA): Exploring Identity and Assimilation: Research and Interpretive Poems
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04langerfurman-e.htm

Michelle K. McGinn & Sandra L. Bosacki (Kanada): Research Ethics and Practitioners: Concerns and Strategies for Novice Researchers Engaged in Graduate Education
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04mcginnbosacki-e.htm

Wolff-Michael Roth (Kanada): Qualitative Forschung und Ethik
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04roth2-d.htm

Mike Steffen Schäfer (Deutschland): Review Note, Martin Endress (2002). "Vertrauen"
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04review-schaefer-d.htm

Jan Schmidt (Deutschland): Review Note, Joachim R. Höflich (2003). Mensch, Computer und Kommunikation. Theoretische Verortungen und empirische Befunde
http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04review-schmidt-d.htm

C) NACHFRAGEN VON LESERINNEN UND LESERN

Action Research and Case Studies

Verbreitung der Grounded Theory Methode in Deutschland in den Wirtschaftswissenschaften

Verbale Protokolle

D) HINWEISE AUF VERANSTALTUNGEN

Vom 22. bis zum 24. April findet an der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität Frankfurt die Jahrestagung "Biographische Prozesse und kollektive Identitäten" der Sektion Biographieforschung in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie statt
http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/Biographietagung.pdf

Am 18.-19. September findet in der Universität Bern die 14. Herbsttagung der Arbeitsgemeinschaft Objektive Hermeneutik e.V. statt
http://www.soz.unibe.ch/forschung/hermeneutik/

Vom 20. September bis zum 1. Oktober findet an dem Inter-University Center Dubrovnik der Workshop "Interpretation und Verstehen. Kurs zur Qualitativ-Hermeneutischen Sozialforschung" statt
http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/Dubrovnik_04.pdf

Vom 21. bis zum 24. Oktober findet in Freudenstadt-Lauterbad (Schwarzwald) der 5. Workshop on Qualitative Methods in Psychology statt, veranstaltet vom Zentrum für Qualitative Psychologie. Der Workshop ist verbunden mit dem Treffen der EARLI (European Association for Research on Learning and Instruction) SIG (special interest group) No. 17 "Qualitative and Quantitative Approaches to Learning and Instruction"
http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/CQP_cfp.pdf

Am 25.-26. Februar 2005 findet an der Hochschule für Film und Fernsehen Potsdam-Babelsberg die Tagung "Medien – Identität – Identifikationen" der Sektion Jugendsoziologie und der Sektion Medien- und Kommunikationssoziologie der DGS statt
http://www.qualitative-research.net/fqs/conferences/DGS_Sek_Jug_Med_Call.pdf

E) NEUES ZU OPEN ACCESS

Dass Open Access längst nicht mehr ein auf einige in den nordamerikanischen oder britischen Naturwissenschaften ansässige Pioniere und Pionierinnen beschränktes Unterfangen ist, hat spätestens seit der "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" (http://www.zim.mpg.de/openaccess-berlin/berlindeclaration.html) auch die deutschen Fachwissenschaften und die deutsche Öffentlichkeit zu erreichen begonnen. Neben der Hinweisen, die wir in zurückliegenden Newslettern bereits verteilt haben, sei an dieser Stelle vor allem auf die folgenden Informationen verwiesen:

Am 30. Januar 2004 hat die OECD ein Communique zu Open Access veröffentlicht; siehe hierzu zusammenfassend den Beitrag "OECD Ministers Support Open Access for Publicly Funded Research Data" von Barbara Quint in Information Today vom 9. Februar 2004; siehe http://www.infotoday.com/newsbreaks/nb040209-2.shtml.

Seit Februar ist die Webpräsenz von PLoS Medicine, dem zweiten Open Access-Journal der Public Library of Science, online; siehe http://www.plos.org/medicine/.

In der Wochenzeitschrift "Freitag" wurde am 6. Februar 2004 der Beitrag "Journale zu Servern" veröffentlicht, in dem auch auf FQS Bezug genommen wird; siehe http://www.freitag.de/2004/07/04071801.php.

In seinem Beitrag "India's march towards open access" – veröffentlicht in SciDev.Net am 5. März 2004 – diskutiert Subbiah Arunachalam aktuelle Entwicklungen, die sich für indische Kolleginnen und Kollegen mit Open Access ergeben angesichts schlecht ausgestatteter Bibliotheken und eines damit minimalen Zugangs zum Stand internationaler Forschung bzw. umgekehrt einer minimalen Sichtbarkeit indischer Forschung für die internationale wissenschaftliche Community; siehe http://www.scidev.net/quickguides/....

Am 16. März 2004 haben Repräsentanten und Repräsentantinnen vieler nordamerikanischer Fachgesellschaften und not-for-profit Verlage in den Naturwissenschaften und der Medizin die "Washington DC Principles for Free Access to Science" veröffentlicht, verfügbar unter http://www.dcprinciples.org/.

Im Rahmen der Anhörung vor einem Ausschuss des britischen Parlaments zu wissenschaftlichen Publikationspraktiken hat BioMed Central einige der wesentlichen, von Seiten traditioneller Verlage gegen Open Access benannten "Mythen" zurückgewiesen. Der Volltext "(Mis)Leading Open Access Myths" ist online unter http://www.biomedcentral.com/openaccess/inquiry/myths.pdf verfügbar (PDF-Datei, 66 KB).


Letzte Änderung: 30.07.2007

Volume 9, No. 1   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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