Volume 1, No. 3, Art. 34 – Dezember 2000

Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Vernetzung qualitativer Forschung: Das Beispiel FQS1)

Katja Mruck

Zusammenfassung: Betrachtet man die Frage des Zugangs zu qualitativen Archiven und der Wiederverwendung qualitativer Daten unter einer internationalen und interdisziplinären Perspektive, so sind in ihr Aufgaben der Organisation und Vernetzung enthalten, die über das engere Feld der Archivierung hinausgehen und INQUADA als Initiative zur weltweiten Vernetzung qualitativer Archive betreffen werden. Als Herausgeberin des Online-Journals FQS habe ich mit dieser Art von Vernetzungsarbeit seit 1999 Erfahrungen sammeln können, die ich im folgenden in der Hoffnung skizzieren möchte, hiermit auch einen Beitrag für den Bereich qualitativer Archive leisten zu können. Ich werde dies entlang zweier Fragen tun: Zunächst werde ich kurz beschreiben, was FQS war bzw. derzeit ist. Und zum zweiten werde ich einige Entwicklungsmöglichkeiten und -schwierigkeiten diskutieren, die für FQS ebenso wie für andere Vernetzungsprojekte meiner Meinung nach bestehen und – hoffentlich erfolgreich – gemeistert werden können.

Keywords: qualitative Forschung, Internet, Vernetzung, INQUADA,
qualitative Archive, Sozialwissenschaft

Inhaltsverzeichnis

1. Was war FQS, was ist FQS aktuell?

2. Was können andere Vernetzungsprojekte aus FQS lernen?

2.1 Die soziale bzw. kulturelle Perspektive

2.2 Die institutionelle Perspektive

2.3 Die technologische Perspektive

2.4 Die persönliche Perspektive

3. Was kann FQS zu anderen Vernetzungsprojekten beitragen?

Anmerkungen

Zur Autorin

Zitation

 

1. Was war FQS, was ist FQS aktuell?

FQS war zunächst eine eher vage Idee, die entstand, als ich als Angehörige einer wissenschaftlichen Randkultur (qualitative Sozialforschung) und aus einem Internet-Entwicklungsland (Deutschland) stammend auf die vielen für mich damals neuen und aufregenden Möglichkeiten gestoßen bin, die das Internet für den interdisziplinären und internationalen wissenschaftlichen Austausch eröffnet hat.2) Als besonders beeindruckend und nützlich im Feld qualitativer Forschung erlebte ich

In Deutschland war im Bereich der Internetnutzung in den qualitativen Sozialwissenschaften kaum etwas vorhanden, und so begann ich von den genannten Vorbildern lernend einen Webring, eine Mailingliste, Linksammlungen und eben auch eine Online-Zeitschrift für qualitative Sozialforschung – FQS – zu initiieren. FQS sollte zunächst in deutscher Sprache realisiert werden, aber die Unsicherheit gegenüber einem so waghalsigen Projekt wie einer Online-Zeitschrift war 1999 bei deutschen Verlagen und bei vielen Kolleg(inn)en in Universitäten eher groß, während die Resonanz von nicht-deutschen Kolleg(inn)en, die ich sehr schnell im Netz kennen lernte, in vielen Fällen herzlich und ermutigend war. Auch deshalb war bald klar, dass FQS in deutscher und englischer Sprache erscheinen sollte: Die Volltexte der ersten Ausgabe – Qualitative Sozialforschung: Nationale, disziplinäre, methodische und empirische Beispiele – sind seit Januar 2000 kostenfrei online zugänglich. Im Juni folgte FQS 1(2), das sich dem Themenschwerpunkt Qualitative Psychologie und im besonderen der Vorstellung von Forschungsorientierungen, die der deutschsprachigen Psychologie entstammen, widmet. Die dritte Schwerpunktausgabe – Text . Archiv . Re-Analyse – liegt nun vor. [2]

Verglichen mit der anfänglichen Idee ist FQS – und damit komme ich zu der Gegenwart und zu der Frage, was FQS aktuell ist –

  • zunächst also eine "normale" Online-Zeitschrift geworden. [3]

FQS ist zudem

  • eine Online-Zeitschrift mit einer sehr breiten interdisziplinären und internationalen Perspektive und Resonanz: Wir – d.h. alle die, die sich mittlerweile auf unterschiedliche Weise an diesem Projekt FQS beteiligen – wissen aus dem Feedback, das uns erreicht, dass die in FQS verfügbaren Texte von indonesischen oder amerikanischen Student(inn)en ebenso gelesen werden wie von deutschen Professor(inn)en oder von Geschäftsführer(inne)n kommerzieller Marktforschungsinstitute in Japan oder Mexiko. Insgesamt wurde bis zum 30. November 2000 von 30.200 verschiedenen Hosts 801.463 mal auf unseren Server zugegriffen, davon 342.051 sog. Page Impressions (d.h. abgerufene HTML-Dateien).3) [4]

Aber die Nutzung der Angebote beschränkt sich eben nicht auf das Lesen und Herunterladen von Texten: Wir werden auch mit der Bitte um Unterstützung in methodischen Fragen, mit Bitten um Kooperation und aus vielen anderen Gründen mehr aufgesucht. Ein wichtiges Ergebnis dieser Kooperationsabsprachen ist z.B., dass FQS nicht nur als deutsch- und englischsprachige, sondern gemeinsam mit lateinamerikanischen Kolleg(inn)en auch als spanischsprachige Zeitschrift weiterentwickelt werden soll. Insoweit ist es, glaube ich, nicht unberechtigt zu sagen, dass FQS – weltweit frei online zugänglich –

  • ein wichtiger Anlauf- und Knotenpunkt für qualitative Forscher(innen) geworden ist, denn neben dem eigentlichen Online Publishing nehmen wir auch viele Informations-, Kommunikations- und Kooperationsaufgaben wahr – und dies offline ebenso wie online. [5]

Deshalb sind wir derzeit dabei, qualitative-research.net, die Internet-Adresse, über die FQS zugänglich ist, gemeinsam mit unterschiedlichen Partner(inne)n tatsächlich zu einem Netz für qualitative Forscher(innen) und im Sinne der Aufgaben auszubauen, die wir im Verlauf der Arbeit an FQS ohnehin zunehmend übernommen haben. Damit nun bin ich bei meiner zweiten Frage, nämlich: [6]

2. Was können andere Vernetzungsprojekte aus FQS lernen?

Wie schon FQS verstehen wir qualitative-research.net als ein Projekt, das wir um die konkreten Bedarfe, Wünsche, Vorschläge und Kritiken aller Beteiligten herum gemeinsam mit anderen weiterentwickeln, bzw. in vielen Punkten: weiter erfinden. Dieser provisorische Charakter, diese kontinuierliche Entwicklungsarbeit ist eine Haltung, die im Grunde auch qualitative Sozialforschung auszeichnet: Man könnte sagen, wir haben versucht, das, was wir als qualitative Forscher(innen) in der Arbeit z.B. an Texten oder im Feld gelernt haben, auf das anzuwenden, was wir nun an Vernetzung unter Nutzung des Internet leisten. [7]

Dabei sind wesentliche Schwierigkeiten und Entwicklungspotentiale vor dem Hintergrund der bisherigen Erfahrungen erkennbar. Diese möchte ich für einige Dimensionen skizzieren, von denen ich vermute, dass sie auch für andere Projekte greifen, für die die Nutzung des Internet sowie eine interdisziplinäre und internationale Perspektive essentiell ist. [8]

2.1 Die soziale bzw. kulturelle Perspektive

Hier sehe ich qualitative Forschung am ehesten als ein (potentiell) interdisziplinäres und internationales Projekt, das zwischen Neugier und Ethnozentrismus, zwischen Kooperation und Konkurrenz verläuft, gelingt und manchmal auch scheitert: Eine gewisse Qualität, fachliche Kompetenz und Vertrautheit mit der Nutzung von Internet-Tools (z.B. zur Konzeption, Realisierung und Verbreitung von Webangeboten) vorausgesetzt, erlaubt das Internet sehr schnelle Interaktionen mit einer Vielzahl von Menschen, die unterschiedlichsten Nationen, Disziplinen, Subkulturen und Institutionen zugehören. Sehr oft werde ich gerade angesichts dieser Unterschiedlichkeit auf meine Selbstverständlichkeiten geworfen, auf meinen Wissensstand, die von mir verwendete Terminologie, bestimmte Sprachspiele, Umgangsweisen u.v.m. Umgekehrt treffe ich andere, die ebenso selbstverständlich vor dem Hintergrund ihrer je nationalen, disziplinären, schulischen Zugehörigkeit operieren. Insoweit ist ein solches Zusammentreffen eine hervorragende Fläche für Lernen/Verständnis ebenso wie für Missverständnisse/schulische und persönliche Abschottung usw. Mein Rat für gelingende Kooperationen (auch an mich selbst) ist hier eine Art augenzwinkernder kategorischer Imperativ: nämlich so neugierig, freundlich, auch fehlerfreundlich gegen andere(s) zu sein, wie man es sich für das Eigene wünscht, und sich im Zweifelsfall auf die Gemeinsamkeiten der Identität als qualitativ Forschende zu besinnen, anstelle teilweise sehr intolerant geführter Kämpfe zwischen verschiedenen qualitativen "Lagern" oder zwischen Personen, die z.B. um die leider immer noch raren Stellen bzw. um ihre wissenschaftliche Profilierung kämpfen. [9]

Dies sein bzw. tun zu können, hängt jedoch von weiteren Bedingungen ab, die für die Vernetzungsarbeit wesentlich sind, und für die ich neben der sozialen bzw. kulturellen eine institutionelle, eine technologische und eine persönliche Perspektive unterscheiden möchte. [10]

2.2 Die institutionelle Perspektive

Die enormen mit dem Netz möglichen Entwicklungsgeschwindigkeiten bedeuten sehr schnell einen ebenso enormen Zeit- und Arbeitsaufwand. Deshalb ist eine wesentliche Frage, an welcher Stelle und in welcher Weise solche Projekte personell, räumlich und sächlich angesiedelt und abgesichert sind. Hier machen mich meine Erfahrungen – was FQS angeht – eher skeptisch: Wir wussten sehr früh, dass FQS / qualitative-research.net ein wirklich nützliches und aufregendes Projekt sein kann, und wir freuten uns, dass andere das bald ähnlich sahen. Um am Ende zu beginnen: Wir ringen immer noch um diese Sicherung, und dies mit wechselnden institutionellen Partner(inne)n. [11]

Einige Gründe hierfür möchte ich nur kurz erwähnen, sie weiter auszuführen, würde sicher den Rahmen sprengen. Sie liegen jedes Mal, obwohl individuell zu verarbeiten und zwischen Personen ausgetragen, in der schwierigen Beziehung zwischen traditionellen Institutionen und ihren Regeln einerseits und innovativen Potentialen des Internet andererseits:

  • So ist ein Projekt, das so wächst wie FQS, natürlich attraktiv für universitäre Akteure, die sich in der Regel mit ihren Absicherungsbemühen an große öffentliche Geldgeber wenden. Da qualitative Forschung nicht nur, aber auch in Deutschland nicht unbedingt der Bereich ist, in den Fördergelder vorrangig fließen, ist dieses Ringen um Finanzierungsmaßnahmen ein heikles und konfliktreiches Unternehmen: Der übliche Weg der Mittelbeantragung und -bewilligung ist, dass jemand ein Konzept hat, dessen Notwendigkeit und Nutzen umreißt und – wenn das Geld kommt – startet. Für ein laufendes Projekt wie FQS ist dieser langwierige Weg gefährlich: Es ist sehr viel Zeit und Aufwand notwendig für die Rituale der Antragstellung und für den Nachweis der erfüllten Leistungen, mithin Energie, die der inhaltlichen Arbeit und konzeptionellen Weiterentwicklung verloren geht.

  • Auch scheinen geldgebende Stellen mit dem Netz, seinen Entwicklungsgeschwindigkeiten und -wegen, nur teilweise vertraut: Es werden diejenigen Gutachter(innen) bestellt, die eben immer bestellt wurden, und im Zweifelsfalle gilt das Vertrauen denen, die schon immer Geld bekommen haben, auch wenn – selbst bei Anträgen für Internetprojekte – deren Webpräsenz sehr schlecht ist. Ob ein Gutachter oder eine Gutachterin einen URL wirklich genauer prüft, scheint in einigen mir bekannten Fällen fraglich, für noch fraglicher halte ich, dass er oder sie evtl. sogar einen Link-Check4) oder ähnliches durchzuführen in der Lage wäre.

  • Ein weiterer Konfliktherd ist – wieder was FQS angeht – dass die hierarchisch-formale Struktur auch an vielen "qualitativen Instituten" mit den schnellen und flachen Hierarchien vieler Netzprojekte überfordert ist und umgekehrt überfordert. [12]

M.E. sind hier in Zukunft neben dem Bemühen um universitäre Anbindung sehr viel offensivere und professionellere Verhandlungen mit kommerziellen Einrichtungen, Sponsoren u.v.a.m. notwendig, sollen Projekte wie FQS / qualitative-research.net tatsächlich weltweit und für Nutzer(innen) möglichst kostenlos zugänglich sein. Ebenfalls notwendig ist eine verlässliche und enge Kooperation zwischen verschiedenen Netzwerkprojekten, eine Art Networking der Netzwerke, sowohl was die gemeinsame Nutzung von Ressourcen (etwa von Sprach- und Netzkompetenzen) als auch was das Vermeiden inhaltlicher Redundanzen und was die Entwicklung der Zugriffszahlen angeht (die Münze, für die kommerzielle Partner[innen] oder Sponsoren in der Regel zahlen). [13]

2.3 Die technologische Perspektive

Mit dem Internet sind grundlegend neue Möglichkeiten des Umganges mit Raum und Zeit entstanden – was FQS angeht: Wir haben nahezu unbegrenzte Platzressourcen, prinzipiell sind auch Veröffentlichungen der empirischen Basis von Forschungsarbeiten (Interviews, ausführliche Beschreibungen des Forschungsprozesses) möglich und sinnvoll, ebenso das vermehrte Angebot anderer Dateisorten (neben Texten Audio- und Videodateien). Und: Wir sind sehr schnell, d.h. Beiträge können idealerweise veröffentlicht werden, sobald sie das Peer Review durchlaufen haben und medial aufbereitet sind. Aber – und damit bin ich bei einer wesentlichen Gefahr: Wir haben als qualitative Forscher(innen), die immer wieder mit sensiblen Daten Dritter umgehen, auch eine besondere Verantwortung angesichts dieser raumzeitlichen und medialen Expansion: Viele Interviewpartner(innen) können, wenn sie ihr Einverständnis mit einer Veröffentlichung in einer wissenschaftlichen Arbeit geben, nicht einschätzen, welche Konsequenzen es nach sich zieht, dass Veröffentlichungen, Interviews etc. online zugänglich sind. Und: Viele Forscher(innen) können das ebenfalls nicht. Ich habe mehr als einmal erlebt, wie überrascht Kolleg(inn)en über das waren, was über sie im Internet – auch ohne ihr Wissen – zu finden ist, wenn z.B. eine Suchmaschine wie Google ihre Robots durch das Netz jagt. (Dateien namens "robots.txt" und der "disallow"-Befehl waren den meisten dieser Kolleg[inn]en unbekannt.5) Insoweit benötigen solche Projekte Menschen, die sich mit beidem – mit qualitativer Forschung und mit dem Internet, mit Netztechnologien, der Konzeption, Realisierung, Verbreitung von Netzangeboten usw. – gut auskennen und hiervon ausgehend verantwortlich auch im Sinne des Datenschutzes handeln können. [14]

2.4 Die persönliche Perspektive

Aus meiner jetzigen Perspektive möchte ich diese Dimension beinahe als Warnung an (künftige) Macher(innen) formulieren: Qualitative Vernetzungsarbeit verläuft in vieler Hinsicht zwischen (Selbst-) Ausbeutung, Erfindungslust, Fleiß und sehr viel Frustration (-stoleranz). Was mich selbst angeht: Manchmal fürchte ich, dass ich den Verstand verloren haben muss, mich unter den aktuellen Bedingungen so lange schon und immer noch auf ein Projekt wie FQS / qualitative-research.net einzulassen. Vielleicht habe ich aber auch einfach nur mein Herz verloren. [15]

3. Was kann FQS zu anderen Vernetzungsprojekten beitragen?

FQS und qualitative research.net können aus meiner Perspektive vor allem hinsichtlich der folgenden Aspekte für andere Vernetzungsprojekte – und hier im besonderen für INQUADA – hilfreich sein:

  • Einbezug unseres bereits sehr großen Nutzer(innen)kreis auch für INQUADA betreffende Belange und für künftige Diskussionen zur qualitativen Archivierung;

  • Austausch von Kompetenzen und Erfahrungen, die für die internationale und disziplinäre Vernetzung wesentlich sind;

  • gemeinsame Nutzung von technischen, sprachlichen und fachlichen Ressourcen sowie

  • gemeinsame Entwicklung von Konzepten insbesondere den Datenschutz im Falle von Offline-Veröffentlichungen bzw. den Online-Zugang zu Daten betreffend. [16]

Anmerkungen

1) Der Beitrag geht auf einen Vortrag im Rahmen der Session "Preserving Qualitative Data for Social Research" zurück, die am 5.10.2000 während der "International Conference on Social Science Methodology", Universität Köln, gehalten wurde. <zurück>

2) Ebenfalls nur kurz erwähnt sei, dass das Internet nicht nur Entwicklungspotentiale für eine wissenschaftliche Randkultur – qualitative Forschung – und für Netzentwicklungsländer wie z.B. Deutschland eröffnet, sondern scheinbar auch für eine nicht unwesentliche akademische Randgruppe, nämlich die der Frauen: Ich finde es – was die Internetnutzung im Bereich qualitativer Forschung angeht – eine interessante Auffälligkeit, wie häufig Frauen an exponierten Stellen diese Vernetzungsarbeit organisieren: Neben vielen anderen zu erwähnen sind Jude PREISSLE als Moderatorin von QUALRS-L und Jan MORSE als Direktorin des International Institute for Qualitative Methodology; Bobbi KERLIN habe ich genannt, Judy NORRIS, Louise CORTI und mittlerweile ja auch ich sind an diesem Band beteiligt, ebenso Susann KLUGE, die viel für die Vernetzung qualitativer Archive in Deutschland getan hat und tut. <zurück>

3) Eine kurze Übersicht zu FQS und zu den Nutzungszahlen findet sich auf der FQS-Startseite in der Rubrik "Über FQS". <zurück>

4) Link-Checker sind Programme, die sog. "tote" bzw. "broken" Links identifizieren und die auch einen Einblick in die Pflege des jeweiligen Webangebotes erlauben; siehe hierzu etwa Xenu's Link Sleuth (TM) oder webmasterplan. <zurück>

5) "Ein Robot (oder Agent) ist ein Programm, das selbständig das Internet nach verschiedenen, von seinem Benutzer definierten Kriterien durchsucht ("spidert"). Robots werden beispielsweise beauftragt, Web-Sites oder Newsgroups nach bestimmten Informationen zu durchsuchen und diese zu sammeln" (http://www.netlexikon.de). Diese automatischen Zugriffe auf Dateien können durch das Einstellen einer Datei "robots.txt" kontrolliert werden: In einem "Robot Exclusion Protocol" werden hierzu mittels des "disallow"-Befehls diejenigen Pfade definiert, zu denen Robots keinen Zugriff haben sollen. Siehe hierzu und zum Herunterladen der "RoboGen software" http://www.rietta.com/robogen. <zurück>

Zur Autorin

Katja MRUCK

Zitation

Mruck, Katja (2000). Möglichkeiten und Schwierigkeiten der Vernetzung qualitativer Forschung: Das Beispiel FQS [16 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Social Research, 1(3), Art. 34, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0003346.

Revised 7/2008



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