Volume 13, No. 3, Art. 25 – September 2012

Rezension:

Kristina Hinrichsen

Arnd Schneider & Christopher Wright (Hrsg.) (2010). Between Art and Anthropology: Contemporary Ethnographic Practice. Oxford/New York: Berg; 192 Seiten; ISBN: 9781847885005; £17,99 Taschenbuchausgabe, £55 gebundene Ausgabe

Zusammenfassung: Die klassische visuelle Anthropologie hat in den letzten Jahren einen zunehmenden Paradigmenwechsel erfahren. Mehr und mehr bemühen sich KünstlerInnen und EthnologInnen um Zusammenarbeit und um das Aufbrechen der starren Grenzen zwischen den Disziplinen. Der hier besprochene Band widmet sich in dreizehn Beiträgen von KünstlerInnen, EthnologInnen und KunstwissenschaftlerInnen den Herausforderungen von Kollaboration und Austausch.

Keywords: Ethnografie; Ethnologie; zeitgenössische Kunst; Interdisziplinarität

Inhaltsverzeichnis

1. Zwischen Kunst und Ethnografie

2. Kunstkritik zwischen Kunst und Anthropologie

3. Künstlerische Praxis

4. Ein neuer Blick auf KünstlerInnen als EthnografInnen

Literatur

Zur Autorin

Zitation

 

1. Zwischen Kunst und Ethnografie

Bereits 2006 haben Arnd SCHNEIDER, der an der Universität Oslo eine Professur am Ethnologischen Institut innehat, und Christopher WRIGHT, der visuelle Anthropologie am Goldsmiths College in London lehrt, den Band "Contemporary Art and Anthropology" (SCHNEIDER & WRIGHT 2006a) herausgegeben. Bis auf den Ethnologen George MARCUS (UC Davis) sind alle Autorinnen und Autoren im vorliegenden Band neu dazu gestoßen. [1]

Abgesehen von den beiden Herausgebern greift "Between Art and Anthropology" auf die Expertise von sechzehn Fachleuten zurück, die jeweils zur Hälfte aus Künstlerinnen und Künstlern bzw. WissenschaftlerInnen aus der Ethnologie und Kunstwissenschaft kommen. In vielen Fällen, und das ist eine der großen Stärken der Textsammlung, sind die Grenzen aber fließend – viele der AutorInnen der dreizehn Beiträge des Bandes bewegen sich sowohl in ihren theoretischen wie in ihren praktischen Überlegungen tatsächlich zwischen Kunst und Anthropologie. [2]

Die klare Abgrenzung zwischen beiden Disziplinen ist in Unterdisziplinen der Ethnologie, am prominentesten der visuellen Anthropologie, wohl von vorneherein unmöglich. Wie SCHNEIDER und WRIGHT bereits zeigten, ist dies aber auch gar nicht nötig, im Gegenteil sollen die Gemeinsamkeiten betont und fruchtbar gemacht werden. [3]

In dem vier Jahre zuvor erschienen Band "Contemporary Art and Anthropology" gingen die Beitragenden vor allem vom Wunsch eines "Dialogs" zwischen beiden Fächern aus: "The aim of this volume is to stimulate new and productive dialogues between the domains of contemporary anthropology and art. [...] We want to encourage border crossings" (SCHNEIDER & WRIGHT 2006b, S.1). Dennoch ging es explizit nicht darum, Kunstwelten aus ethnologischer Sicht als Studienobjekte zu betrachten, wie es etwa bereits in den späten 1970er Jahren bei Howard BECKER der Fall war und wie am prominentesten bei Pierre BOURDIEU geschehen. Das große Verdienst dieses ersten Sammelbandes war es, das Thema mit einem völlig neuen Ansatz zu greifen und bereits die Fragestellung in Zusammenarbeit mit VertreterInnen beider Disziplinen – die übrigens auch in diesem Falle oft nicht eindeutig zuzuordnen sind – zu erarbeiten. [4]

Auch im vorliegenden Band "Between Art and Anthropology", der als Weiterentwicklung der Gedanken des ersten Bandes verstanden werden kann, geht es SCHNEIDER und WRIGHT nun weniger um die Frage nach der klaren Abgrenzung zwischen beiden Gebieten, als vielmehr um die Frage, ob und wie beide gewinnbringend voneinander profitieren bzw. miteinander kollaborieren können. [5]

Die Auslotung der Grenzen zwischen Kunst- und Anthropologiepraxis ist ein relativ neues Forschungsfeld, das in den letzten Jahren aber ein stark anwachsendes Interesse im künstlerischen wie auch im wissenschaftlichen Umfeld erfahren hat. Im vorliegenden Band geht es nicht mehr nur um den Dialog zwischen beiden Disziplinen, sondern SCHNEIDER und WRIGHT argumentieren, dass die oft heterogenen Diskurse in beiden Feldern sich zu großen Teilen auf gemeinsame Grundlagen stützen. Die Herausgeber umschreiben diese mit einer Analogie von zwei flüssigen Farben, die auf eine Oberfläche aufgetragen werden, wobei nicht nur neue Farben entstehen, sondern einige Stränge und Fasern beider Farben miteinander verwoben und verknüpft werden, und doch bleiben sie an einigen Stellen auch komplett voneinander getrennt (SCHNEIDER & WRIGHT, S.1). [6]

Mit der Idee vom traffic zwischen Kunst und Anthropologie knüpfen sie an Ideen von Ethnologen wie George MARCUS und Fred MYERS (1995) an, die mit "The Traffic in Culture" den Grundstein für Überlegungen legten, die SCHNEIDER und WRIGHT seit einigen Jahren auf innovative Weise und mit zeitgenössischen Ansätzen weiterführen. Ihrem Band wird – genau wie dem Vorgängerband von 2006 – durch die Zusammenarbeit mit George MARCUS zusätzliche Überzeugungskraft verliehen. Ebenso erfreulich ist es, dass die Herausgeber mit Anna GRIMSHAW eine Autorin gewinnen konnten, die in diesem Diskurs nicht fehlen darf und ebenfalls zu den Pionierinnen auf ihrem Gebiet zählt. Mit ihren beiden Veröffentlichungen (GRIMSHAW 2001; GRIMSHAW & RAVETZ 2005) im letzten Jahrzehnt hat sie entscheidend zur Weiterentwicklung von MYERS und MARCUS' Ansatz beigetragen. [7]

Ein weiteres bemerkenswertes Verdienst – und das ausgesprochen Innovative – von "Between Art and Anthropology" liegt in dem thematischen Spektrum der Beiträge und vor allem an den Beitragenden, die aus diversen, häufig interdisziplinären Kontexten stammen. Dementsprechend unterscheiden sich die Beiträge sowohl inhaltlich als auch formal zum Teil erheblich. So findet sich eine theoretische Abhandlung zu einem klugen Vergleich zwischen den Kunstpraktiken Joseph BEUYS' und Marcus COATES' von Victoria WALTERS neben der sehr subjektiven Reflexion über die eigene Arbeit des Künstlers Tatsuo INAGAKI. Es kann gerade für die in den theoretischen Ansätzen der Wissenschaften verwurzelte Lesendenschaft erhellend und weiterführend sein, die Perspektive auf die eigene Praxis durch die Augen von Künstlern und Künstlerinnen zu betrachten. Kunstkritik, wie der selbstreflexive Beitrag der amerikanischen Kultautorin Lucy LIPPARD, verleihen dem Band eine besondere Würze, die vom trockenen, theoretischen Ansatz üblicher akademischer Texte abweicht und zum Nachdenken anregt, wie im Folgenden noch ausführlicher gezeigt wird. [8]

2. Kunstkritik zwischen Kunst und Anthropologie

Neben der ethnologischen und der künstlerischen bleibt in diesem Zusammenhang also noch mindestens eine weitere Perspektive, die für sich beanspruchen darf, einen wichtigen Beitrag zum Diskurs zu leisten – die Kunstwissenschaft, spezifischer, die Kunstgeschichte und die Kunstkritik. Es darf behauptet werden, dass gerade in dieser Disziplin das Thema der Verbindung von Kunst und Anthropologie bisher eher sporadisch behandelt worden ist. Einer der ersten Ansätze findet sich in dem von Alex COLES herausgegebenen Sammelband "Site-Specificity: The Ethnographic Turn" aus dem Jahre 2000, zu dem auch einer der Herausgeber des vorliegenden Bandes, Arnd SCHNEIDER, einen Text beigesteuert hat. [9]

Aufgrund dieser Forschungslücke ist es umso erfreulicher, einen Beitrag der amerikanischen Kult-Kunstkritikerin der 1960er und 1970er Jahre, Lucy LIPPARD, zu lesen. LIPPARD, die sich in den letzten Jahren zunehmend mit Themen beschäftigt hat, die sich durchaus in das Gebiet der ethnologischen Feldforschung einordnen lassen (z.B. LIPPARD 2010), beschreibt in ihrem Artikel "Farther Afield" essayistisch ihre eigene Auseinandersetzung mit der ethnologischen Methode und ihrer Beobachtung von Künstlern und Künstlerinnen, die sich mit Anthropologie auseinandersetzen: "So I will just muse on what everyone else has been musing on: art and anthro, anthro and art, can we tell them together? Can we tell them apart?" (S.24) Die Frage, die die gesamte Debatte bestimmt und sich wie ein roter Faden durch die Beiträge zieht, scheint auch hier nicht abschließend zu beantworten zu sein. Gerade aus kunsthistorischer Sicht (sowohl aus ExpertInnen- wie auch aus LaiInnen-Perspektive) sind LIPPARDs persönliche Reflexionen über Kunst und Kultur, in die sie ihre New Yorker Vergangenheit in den 1960er Jahren und ihre gegenwärtige Umgebung Galisteo Basin, New Mexico, einbringt, inspirierend zu lesen. Die Fragen, die sie im Umgang mit Kunst und Anthropologie und den damit verbundenen Schwierigkeiten stellt, sind aber nicht neu und können auch von ihr nicht gänzlich innovativ beleuchtet werden. [10]

In eine ähnliche Kategorie fällt auch Victoria WALTERS' Beitrag, in dem sie die künstlerischen Positionen von Joseph BEUYS und Marcus COATES vergleicht. Die BEUYS-Expertin, die selbst in den Bereichen visuelle Kultur, Ethnografie und künstlerischer Praxis tätig ist, stellt Bezüge zwischen BEUYS' berühmter Aktion "I Like America and America Likes Me" (vgl. z.B. TISDALL 2008) aus dem Jahre 1974 und der Performance "Radio Shaman" des englischen Künstlers Marcus COATES her. Während BEUYS bei der kunsthistorischen Beschäftigung mit Kunst und Ethnologie aufgrund seiner Auseinandersetzung mit Themen wie den UreinwohnerInnen Amerikas (z.B. in der oben genannten Aktion) oder seiner Selbstinszenierung als Schamane nach wie vor als Paradebeispiel gilt, wenn KunsthistorikerInnen sich mit der Verknüpfung von Kunst und Ethnologie befassen, gelingt es der Autorin, einen frischen Bezug herzustellen und die Thematik in einen zeitgenössischen Kontext zu setzen, indem sie die Praktiken von BEUYS mit denen eines zeitgenössischen Künstlers vergleicht. So stellt sie fest, dass beide Künstler in ihrer jeweiligen Praxis ihre Selbstidentifizierung als Schamane im Kontext westlicher Kunst reflektieren, jedoch mit unterschiedlichen Zielsetzungen. BEUYS' Praxis zeigt eine Beschäftigung mit Schamanismus als Methodologie, die eine gänzlich neue Auffassung davon, was Kunst konstituiert, evozieren und menschliche Kreativität stimulieren soll. Im Gegensatz dazu zeigen COATES' Performances – zumindest auf den ersten Blick – eher ein humorvolles als ein zielgerichtetes Anliegen. Durch beide Ansätze, so WALTERS, könne aber ein ernsthafter Dialog um den anthropologischen Ansatz in der modernen und zeitgenössischen Kunst, mit besonderem Fokus auf Fragen der Kreativität und Materialität, in Gang gesetzt werden. [11]

3. Künstlerische Praxis

Eine ausführliche Analyse eines Beispiels von Kunst, die mit Methoden der Feldforschung entsteht, findet sich in Chris WRIGHTs Beitrag "In the Thick of It: Notes on Observation and Contrast". Die Stärke dieses Aufsatzes ist die klar strukturierte Auseinandersetzung mit dem filmischen Werk "Kranky Klaus" des amerikanischen Künstlers Cameron JAMIIE (Kranky Klaus, 2002, Farbfilm, Soundtrack von "The Melvins", 25'). Es wird aufgezeigt, worin sich diese Aufnahmen eines traditionellen österreichischen Frühjahrsrituals, die als künstlerisches Werk gezeigt werden, von einem "klassischen" ethnografischen Film unterscheiden – auch wenn das Thema ein typisch ethnologisches zu sein scheint. [12]

4. Ein neuer Blick auf KünstlerInnen als EthnografInnen

Der Aufsatz des bereits erwähnten George MARCUS ist aus wissenschaftlicher Perspektive einer der interessantesten Beiträge des Bandes. Der Pionier der "Writing Culture"-Debatte (CLIFFORD & MARCUS 1986) hat in den letzten Jahren viel zur zeitgenössischen Ethnografie veröffentlicht und war bereits in SCHNEIDER und WRIGHTs letztem Sammelband vertreten. Am Beispiel der Arbeit des kubanischen Künstlers Fernando CALZADILLA beschreibt er die Möglichkeiten der zeitgenössischen ethnografischen Methode in der Kunst. Er setzt sich außerdem kritisch mit dem berühmt gewordenen Beitrag Hal FOSTERs zur Rolle des Künstlers/der Künstlerin als Ethnograf/Ethnografin (FOSTER 1995) auseinander, der vor über fünfzehn Jahren eine "ideological patronage" (MARCUS, S.85) befürchtete, die Auswechslung der Arbeiterklasse, der Benachteiligten einer Gesellschaft, mit dem "kulturell Anderen". Während MARCUS sich in vielen Punkten mit FOSTER einig ist, argumentiert er in drei wesentlichen Punkten gegen FOSTER. Diese Auseinandersetzung ist viele Jahre nach der Veröffentlichung des zugrunde liegenden Artikels ein essenzieller Beitrag zur Debatte. [13]

Auch wenn alle Artikel stark divergierende Färbungen in Bezug auf Fragestellung und Argumentation haben – was vor allem durch die unterschiedlichen Blickwinkel der Autorinnen und Autoren zu erklären ist –, wird das gemeinsame Ziel dennoch deutlich: Eine intensivere Kollaboration zwischen Kunst und Anthropologie, zwischen KünstlerInnen und EthnografInnen, ist definitiv erwünscht. SCHNEIDER und WRIGHT kritisieren die fehlende Praxis in der ethnologischen Forschung, zu starre Grenzen zwischen den Disziplinen und zu wenig Offenheit gegenüber Veränderungen im Wissenschaftskontext. Dennoch wird der Wissenschaftsauftrag ernst genommen und gewahrt, und es wird explizit nicht eine völlige (und möglicherweise willkürliche) Durchmischung beider Disziplinen gefordert. [14]

Die bisherigen und weiter voranschreitenden Kollaborationen zwischen Kunstinstitutionen und Wissenschaft (beispielsweise die von Arnd SCHNEIDER mitorganisierten Kolloquien im Musée du quai Branly, Paris: Performance, Art and Anthropology, 11.-12. März 2009 und New Visions: Experimental Film, Art and Anthropology, 30.-31. März 2012) zeigen neue, hochinteressante und inspirierende Perspektiven auf. Der vorliegende Sammelband macht deutlich, dass das Gebiet zwischen (zeitgenössischer) Kunst und Anthropologie noch weitgehend unbetreten ist und in den kommenden Jahrzehnten eines der fruchtbarsten und am schnellsten wachsenden Gebiete in Kunst und Wissenschaft sein wird. "Between Art and Anthropology" legt hierfür einen Grundstein, und man darf gespannt sein auf die erste Monografie zum Thema, in der die einzelnen Aspekte und Fragestellungen, die in den Artikeln des Bandes zumeist nur kurz aufgezeigt werden können, ausführlicher besprochen werden. [15]

Literatur

Clifford, James & Marcus, George (Hrsg.) (1986). Writing culture: The poetics and politics of ethnography. Berkeley: The University of California Press.

Coles, Alex (Hrsg.) (2000). Site-specificity: The ethnographic turn. London: Black Dog Publishing..

Foster, Hal (1995). The artist as ethnographer? In George Marcus & Fred Myers (Hrsg.), The traffic in culture: Refiguring art and anthropology (S.302-309). Berkeley: University of California Press.

Grimshaw, Anna (2001). The ethnographer's eye: Ways of seeing in anthropology. Cambridge: Cambridge University Press.

Grimshaw, Anna & Ravetz, Amanda (Hrsg.) (2005). Visualizing anthropology. Bristol: Intellect Books.

Lippard, Lucy (2000). On the beaten track: Tourism, art, and place. New York: New Press.

Marcus, George & Myers, Fred (Hrsg.) (1995). The traffic in culture: Refiguring art and anthropology. Berkeley: University of California Press.

Schneider, Arnd & Wright, Christopher (Hrsg.) (2006a). Contemporary art and anthropology. Oxford: Berg.

Schneider, Arnd & Wright, Christopher (2006b). The challenge of practice. In Arnd Schneider & Christopher Wright (Hrsg.), Contemporary art and anthropology (S.1- 27). Oxford: Berg.

Tisdall, Caroline (2008). Joseph Beuys, Coyote. München: Schirmer/Mosel.

Zur Autorin

Kristina HINRICHSEN hat Ende 2009 an der Universität Zürich bei Prof. Dr. Michael OPPITZ ihr Ethnologiestudium mit einer Arbeit zur Schnittstelle zwischen Kunst und Ethnografie bei Lothar BAUMGARTEN und Dan GRAHAM abgeschlossen. Seit 2011 ist sie Mitglied des Doktoratsprogramms "Mediengeschichte der Künste" am Kunsthistorischen Institut Zürich. Sie promoviert zum transatlantischen Dialog der Künste in den 1960er und 1970er Jahren.

Kontakt:

Kristina Hinrichsen

Doktoratsprogramm "Mediengeschichte der Künste"
Kunsthistorisches Institut der Universität Zürich
Rämistr. 73
CH-8006 Zürich

E-mail: hinrichsen.kristina@gmail.com

Zitation

Hinrichsen, Kristina (2012). Rezension: Arnd Schneider & Christopher Wright (Hrsg.) (2010). Between Art and Anthropology: Contemporary Ethnographic Practice [15 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 13(3), Art. 25,
http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs1203254.



Copyright (c) 2012 Kristina Hinrichsen

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