Volume 9, No. 1 – Januar 2008

Abwehr durch Einvernahme. Zum Auftritt des Sozialen Konstruktionismus in der deutschen akademischen Psychologie

Peter Mattes

Zusammenfassung: Anhand der Erstrezeption von K. GERGENs Konzepten des Sozialen Konstruktionismus und des Saturated Self in einem Offizialorgan der Wissenschaftlichen Gemeinschaft der deutschsprachigen Psychologinnen und Psychologen wird eine Weise der paradigmatischen Abwehr untersucht und dargestellt. In diesem Falle war dies die Strategie einer abwehrenden Einvernahme.

Über die Wirkmächtigkeit von Konzepten entscheidet in den Wissenschaften nicht ihre Wohlbegründetheit. Spätestens FOUCAULT (1991) und KUHN (1973) haben den Blick darauf gelenkt, dass eher Macht- und Sozialstrukturen in den Diskursen bzw. in den sie performierenden Wissenschaftlichen Gemeinschaften dies bewerkstelligen. Wenn der Soziale Konstruktionismus für eine andere Psychologie wirbt und einschlägige Gedanken "in die Fachdisziplin einzubringen versucht", wie die Moderierenden dieses Forums in ihrem Einleitungsstatement meinen (REICHERTZ & ZIELKE 2007), lohnt es sich vielleicht, unseren Blick auch auf Umstände zu richten, unter denen dieses Einbringen stattfindet bzw. stattgefunden hat. [1]

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Der erste deutschsprachige Aufsatz von Kenneth GERGEN, damals seine Position programmatisch pointiert markierend, erschien 1990 als schriftliche Ausarbeitung eines Vortrags, den er zwei Jahre zuvor auf Einladung Carl Gustav GRAUMANNs an der Universität Heidelberg gehalten hatte, in der Psychologischen Rundschau. Das ist ein prominenter Ort. Die Psychologische Rundschau wird "im Namen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie" als deren "Offizielles Organ" (ebda. 1990) herausgegeben, sie ist also das maßgebende und richtungweisende Periodikum der Gesellschaft, die die Repräsentanz der deutschsprachigen wissenschaftlichen Psychologie für sich beansprucht und in der Tat einen mächtigen Ordnungsfaktor im institutionalisierten Diskurs darstellt. [2]

Also ein repräsentativer Erstauftritt des Sozialen Konstruktionismus auf einem Podium diskursiver Macht? [3]

Ich möchte das in diesem kurzen Beitrag untersuchen als ein Paradigmen regeln wollendes Geschehen innerhalb einer disziplinär verfassten Wissenschaftlichen Gemeinschaft (i.S. KUHNs). [4]

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Der Aufsatz Die Konstruktion des Selbst im Zeitalter der Postmoderne (GERGEN 1990) ist ein bündiger Abriss des wenig später erschienenen Buches The Saturated Self (GERGEN 1991). Ausgehend von der Möglichkeit und der Tatsächlichkeit des historischen Wandels der Konzepte vom Menschen lautet seine Generalthese, dass sich gegenwärtig ein grundlegender Wandel der Konzeptionen des Selbst vollziehe. Das Selbst, im Denken dessen, was GERGEN die romantische und die modernistische Sichtweise nennt, als Substanz angesehen, wird in den Lebensumständen, die er als postmodern versteht, ersetzt durch eine Konstruktion: ein in mannigfachen Verkettungen sozial-relational jeweils hergestellter Knotenpunkt von Beziehungen, eine "Besetzung" des Einzelnen durch Andere. Solche in ihrer Relationalität zu konzipierenden Selbste bezeichnet er als "sozial gesättigt". Schließlich sieht er in der Erkenntnis so gearteter Interdependenz eine Chance für das Zusammenleben, wozu "eine verantwortungsbewusste Psychologie viel beizutragen haben müsste" (ebda., S.198). [5]

Die Psychologische Rundschau eröffnet in ihrem Heft 4 des Jahrgangs 1990 mit diesem Beitrag nun ein heftfüllendes "Diskussionsforum". Kommentare von Mitchell G. ASH, Thomas LUCKMANN und Jerome BRUNER werden in Stellung gebracht. [6]

(Diese artilleristische Metapher wird zu rechtfertigen sein.) [7]

Beginnen wir mit Mitchell G. ASH, damals aufstrebender und auch schon anerkannter Historiker besonders der deutschsprachigen Psychologie des ersten Drittels des vergangenen Jahrhunderts. Er kündigt an, eine Reihe kritischer Fragen an GERGENs Geschichtsbild sowie an seine epistemologische Programmatik zu richten. Er kritisiert die allzu lineare und eindimensionale Konstruktion einer Diskursgeschichte hin zur Postmoderne, argumentiert gegen die Aufgabe externer Referentialität in der "Denk- und Schreibstil"-Verhaftetheit des postmodernen "Relativismus", verwarnt den Optimismus einer kommunikativen Harmonisierung. Schließlich meint er, die für die Psychologie von GERGEN in Aussicht gestellte Konzeptologie sei unklar, verweist ihn auf einen von dessen eigenen früheren Aufsätzen (GERGEN 1973), in dem dieser

"einen vielschichtigen Umgang mit psychologischen Begriffen und Forschungsmethoden verlangt, in dessen Rahmen die historischen Ursprünge und die begrenzte soziale Reichweite der jeweils verwendeten Begriffe und Methoden nicht nur in leeren Formeln im Ergebnisbericht, sondern auch während der Forschung selbst reflektiert werden" (ASH 1990, S.202). [8]

All das hat überwiegend argumentative Stringenz, wobei allenfalls die logische Operation des Entgegensetzens nicht überzeugen kann, hat doch GERGEN schon aus äußeren Gründen – der seinem Beitrag zugrunde liegende Vortrag wurde vor einem anzunehmenderweise nicht einschlägig sophistizierten Publikum in einer üblichen Zeitbegrenzung gehalten – weiter gehende Differenzierungen nicht einbauen können. Es ist ASHs rhetorischer Gestus, die performative Argumentationsstrategie, was GERGEN zugeneigten Lesenden Unbehagen erzeugt und hier unsere Aufmerksamkeit verdienen soll. [9]

Die Abwertung durch Verweise auf innere Widersprüche und nicht ausgearbeitete Differenzierungen hält sich dabei im Rahmen der (wenn vielleicht auch beklagens- oder verspottenswerten) Spielregeln wissenschaftlicher Auseinandersetzung. Sie beinhaltet nicht mehr als: Ich könnte es besser als Du. Bemerkenswert ist eine andere Figur: ASH spielt sich als konsequenter Postmodernist auf (der er ausweislich seiner damals vorliegenden sonstigen Arbeiten nicht ist), um GERGEN vorwerfen zu können, dieser wolle Aspekte des Rationalismus, "sogar des Positivismus in seine Auffassung der Postmoderne hinüberretten", betreibe kommunikationstheoretisch einen "Monolog im Stil der Moderne" (S.201), hänge an "Überbleibsel[n] einer älteren Denkart" (S.202). Mit einer solchen, kokett wirkenden Überholung bremst er den anderen aus, verweist ihn auf die Plätze. Um dann deutlicher zu werden: GERGEN "weiß sich mit neueren Forschungsergebnissen der Psychologiegeschichte einig, als diese zeigen" – und jetzt kommt eine absichtsvolle Reduktion – "wie sich die Begriffe und Methoden, mit denen die akademisch institutionalisierte Psychologie bislang ihren Anspruch auf Wissenschaftlichkeit und universale Geltung zu begründen suchte, unter veränderten historischen Bedingungen geändert haben" (S.202f.). Damit soll gesagt sein: Du bist – bestenfalls, falls wir großzügig von Deinen Schwächen absehen – einer von uns, die Probleme mit denen Du Dich auseinandersetzt, sind auch uns längst bekannte Herausforderungen im Rahmen unseres Diskurses, des herrschenden Paradigmas und seiner inneren Wandlungsfähigkeit. Es ist eine Strategie der Einverleibung, der verweisenden Unterordnung. Die Sprengkraft, die in GERGENs Konzept liegt, wird entschärft, es sei nicht mehr als eine normale (und von GERGEN selbst schon einmal besser begründete) Variante des herrschenden fachspezifischen Wissenschaftsbetriebs. Wenn dann gegen Schluss des Beitrags noch angemerkt wird "ich bin der Ansicht, dass wir den für die postmoderne Architektur charakteristischen spielerischen Umgang mit traditionellen Dekorationen nicht auf unsere [sic, PM] Beschäftigung mit der Geschichte der psychischen Deutungsmuster ... übertragen können" (S.203), so spricht m.E. daraus eine nach dem vorher Geschriebenen ermöglichte Selbstbestätigung der ernsthaften Wissenschaftler-Honoratioren, die sich so etwas "Spielerisches" – Gott oder der Geist von Akademia behüte! – nicht antun. Oder Häme? [10]

Aus gröberem Holz ist der im Zeitschriftenheft folgende Beitrag von Thomas LUCKMANN geschnitzt. Er arbeitet jedoch in seiner argumentativen Strategie in die gleiche Richtung. Gleich zu Beginn wird dem Ansatz GERGENs dezidiert ein immanenter Platz zugewiesen: "Ziel des Aufsatzes ist es wohl, der Psychologie sowohl eine stärker historische als auch soziologische Sichtweise für die zu erforschende Wirklichkeit zugrunde zu legen" (LUCKMANN 1990, S.203). Er ordnet den "Versuch" (S.203) GERGENs in eine psychologiehistorische Linie ein, die "man zumindest als einen teilweisen Konsensus bezeichnen könnte, der zwischen Ethnogeschichte, Ethnolinguistik, Kultur- und Sozialanthropologie und jenen Bereichen der Soziologie existiert, die von dem beeinflusst wurden was" – und jetzt kommt ein Tritt ans Schienbein – "bedauerlicherweise [Hervorhebung PM] als sozialer Konstruktivismus bekannt geworden ist" (S.204). Neben der gönnerhaften Geringschätzung ist damit eine Einordnung in das diskursiv schon Gegebene, sogar das Konsensuelle vollzogen. Dass da etwas Neues sei? Aber nein, "dies ist eine allgemeine These, die vielen Intellektuellen [von denen er sich absetzt, s. Anm., PM] ... intuitiv plausibel erscheint. Dabei handelt es sich um eine in der Moderne immer wieder auftretende Erscheinung" (S.204). Und daran, dass der postmoderne Mensch eine Art soziale Konstruktion sei, sei nichts postmodern (S.205). Unter Verweis auf eine eigene Arbeit (LUCKMANN 1979) wird GERGEN in Richtung G.H. MEAD umformuliert. Und wird abgewertet: Die Belege dürften nicht ausreichen, andere Autoren und Autorinnen, ihrerseits zu bezweifeln oder zu kritisieren, hätten das auch nur eher spekulativ darlegen können, die Destabilisierung der Identitäten widerspräche dem Augenschein. Die Aussagen des Aufsatzes von LUCKMANN kommen unverblümt daher: Was GERGEN darlege, sei schon längst – und besser – gesagt, dessen Differenzmarkierung als postmodern "ermangelt es an Plausibilität und an Evidenz" (S.205). [11]

Der letzte Kommentar im Heft stammt von Jerome BRUNER, einer paradigmatischen Autorität der jüngsten Psychologiegeschichte. Er liest sich anders. BRUNER bekennt sich als Weggefährten: "I am passionately dedicated to the spirit of our post-modernism" (was bei ihm, ausweislich seiner anderen Schriften, glaubwürdig ist). "Kenneth Gergen has enriched us all with his deep and original discussion of the subjective side of post-modernism" (BRUNER 1990, S.206), "[the] article is a beautiful example of how psychology should be pursued" (S.207). Er kritisiert die Darlegungen GERGENs nicht, sondern bringt zwei ergänzende Hinweisketten: auf die Bedeutung, die die politischen und ideologischen Totalitarismen des vergangenen Jahrhunderts für das Aufkommen verbreiteten Zweifels an den Geisteshaltungen der Moderne gehabt haben, sowie auf die Rolle hegemonialer Bürokratien, denen zu entkommen Postmodernismus eine Chance biete. Dass er dies als "disagreement" kennzeichnet, bringt aber auch seinen Aufsatz in die Tendenz des Gesamtheftes: die der zweifelnden Abwertung, bei (hier emphatischer) Betonung des Zusammengehörens der Argumente in einem fachwissenschaftlichen Diskussionszusammenhang. [12]

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Paradigmen werden von Wissenschaftlichen Gemeinschaften nicht nur durch konzeptionelles Einverständnis und methodische Regularien, sondern auch sozial und rhetorisch performativ exekutiert (KUHN 1973). In Krisenzeiten mag letzteres zur Stabilisierung des Selbstverständnisses und der gefühlten Sicherheit der Wissenschaftlichen Gemeinschaft, deren Bestand und Kohäsion ja durch das herrschende Paradigma geschaffen und aufrechterhalten wird (und umgekehrt) wichtiger werden als in Zeiten selbstverständlicher Normal Science. Sicher droht dem konzeptionell am abendländischen aufklärerischen Subjekt-Substantialismus und methodisch an einem naturwissenschaftlichen Gegenstandsidentitätsdenken orientierten Paradigma, wie es den Strömungen des psychologischen Mainstreams eigen ist, eine Destabilisierung. Vielleicht auch mehr: "Die 'Oldstream'-Psychologie wird verschwinden wie die Dinosaurier!" wagt Kenneth GERGEN ein gutes Jahrzehnt nach dem hier erinnerten Ereignis zu prophezeien (im Gespräch mit MATTES & SCHRAUBE 2004). [13]

In seinem Aufsatz von 1990 scheint diese Aussicht noch nicht explizit auf. Sie mag aber von diesen Aufsatz lesenden und in seinen Konsequenzen bedenkenden Angehörigen der Wissenschaftlichen, der Fachgemeinschaft der akademischen Psychologen und Psychologinnen, als Gefahr wahrgenommen worden sein. Ihre Standesvertretung (ein Instrument zur Aufrechterhaltung der Ordnung des Diskurses im Sinne FOUCAULTs oder, KUHN folgend, eine Institution zur Regelung kohäsiver Gruppendynamiken) jedenfalls hat entsprechend reagiert. Die Aufnahme des Artikels von Kenneth GERGEN in ihr Offizialorgan bezeugt zumindest eine Ahnung der (gegen-) paradigmatischen Kraft dieses Ansatzes. Aber, selbstverständlich, muss er im Interesse der Gruppen- und Paradigmenstabilität abgewehrt werden. [14]

Eine Methode der Abwehr ist der Ausschluss. Eine andere, vielleicht die geschicktere Strategie ist die einschließende Einvernahme, der Verweis auf einen Platz innerhalb der Reichweite des herrschenden Paradigmas. Wenn diese Strategie zum Erfolg führt, hat das Paradigma womöglich sogar an Kraft gewonnen, der Angriff wäre dann nicht mehr gewesen als ein Krisenzeichen i.S. KUHNs und die Krise durch die Einbindung des gefährdenden Konzepts (und der sich durch, mit, und um es allfällig bildenden neuen sozialen Träger) überwunden. Diese Strategie hat die Deutsche Gesellschaft für Psychologie mit dem Heft 4 der Psychologischen Rundschau 1990 versucht einzuschlagen. [15]

Anmerkung:

Einen Seitenverweis auf eine befremdliche Formulierung kann ich mir nicht ersparen, auch wenn es mich selbst in den Geruch wohlfeiler Polemik bringen sollte: LUCKMANN schreibt in Zusammenhang mit der ihm unplausibel erscheinenden These von der allgemeinen Destabilisierung der nationalen, religiösen und politischen Identitäten: "auch in den Vereinigten Staaten, einem weiteren möglichen Kandidaten für die Postmoderne, gibt es wenig Anzeichen für die Erfüllung dieser Erwartung, außer vielleicht bei (von einer allgemeinen Krankheit befallenen) bestimmten Gruppe von Akademikern" (LUCKMANN 1990, S.205, Hervorhebung PM). Eine solche Redeweise aus dem Wörterbuch des Unmenschen, eine Formel der demagogischen Intellektuellenfeindlichkeit der NS-Geschichte, sollte zumindest in Deutschland nicht mehr zulässig sein. Sollte der Autor aus Unkenntnis unbekümmert formuliert haben: darf die Redaktion eines Offizialorgans so etwas durchgehen lassen? – Ich möchte dies aber keineswegs in einen Zusammenhang mit den hier unter meiner These dargestellten Vorgängen bringen oder so verstanden werden. [16]

Literatur

Ash, Mitchell G. (1990). Ein Kommentar zum Aufsatz Kenneth Gergens aus historischer und wissenschaftstheoretischer Sicht. Psychologische Rundschau, 41(4), 200-203

Bruner, Jerome (1990). Comment on Kenneth Gergen's The construction of self in the post-modern age. Psychologische Rundschau, 41(4), 206-207

Foucault, Michel (1991). Die Ordnung des Diskurses. Frankfurt/M: Fischer.

Gergen, Kenneth G. (1973). Social psychology as history. Journal of Personality and Social Psychology, 26, 309-320

Gergen, Kenneth G. (1990). Die Konstruktion des Selbst im Zeitalter der Postmoderne. Psychologische Rundschau, 41(4), 191-199

Gergen, Kenneth G. (1991). The saturated self. Dilemmas of identity in contemporary life. New York: Basic

Gergen, Kenneth G. im Gespräch mit Peter Mattes and Ernst Schraube (2004). Die 'Oldstream'-Psychologie wird verschwinden wie die Dinosaurier! Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Research, 5(3), Art. 27, http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-04/04-3-27-d.htm [03.10.2007].

Kuhn, Thomas S. (1973). Die Struktur wissenschaftlicher Revolutionen. Um das Postskriptum erweiterte Ausgabe von 1969. Frankfurt/M: Suhrkamp.

Luckmann, Thomas (1979). Personal identity as an evolutionary and historical problem. In Mario von Cranach, Karl Foppa, Wolf Lepenies & Detlev Ploog (Hrsg.), Human ethnology: claims and limits of a new discipline (S.56-74). Cambridge: University Press.

Luckmann, Thomas (1990). Eine verfrühte Beerdigung des Selbst. Psychologische Rundschau, 41(4), 203-205

Psychologische Rundschau (1990). Heft 41(4). Herausgegeben im Namen der Deutschen Gesellschaft für Psychologie. Offizielles Organ der Deutschen Gesellschaft für Psychologie zugleich Informationsorgan des Berufsverbandes Deutscher Psychologen. Hrsg.: Wolfgang Stroebe, Mithrsg.: Manfred Amelang, Gerd Gigerenzer, Helmut P. Huber.

Reichertz, Jo & Zielke, Barbara (2007). Theories that matter. Zum Empiriebegriff und zur Handlungswirksamkeit des sozialen Konstruktionismus. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Research, 9(1), http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-04/08-1-D5Editorial-d.htm,

Zum Autor

Peter MATTES, Dr.phil., Dipl.Psych., lebt in Berlin und Wien. Bis 2004 Freie Universität Berlin, Arbeitsbereich Subjektforschung und Kritische Psychologie im Studiengang Psychologie. Seither freier Wissenschaftler. Lehr- und Forschungsschwerpunkte: Theorie und Geschichte der Psychologie, postmoderne und narrativ-konstruktionistische Ansätze. Veröffentlichungen zur neueren Geschichte der Psychologie, zu kritischer Psychologie und postmoderner Psychologie, zuletzt (zusammen mit Tamara MUSFELD) Herausgeber von Psychologische Konstruktionen. Diskurse, Narrationen, Performanz, Göttingen 2005, und (zusammen mit Lilli GAST) Herausgeber von Freudiana. Psychologische Denkräume zum 150. Geburtstage von Sigmund Freud, Giessen 2006. Mitherausgeber Psychologie & Gesellschaftskritik sowie Journal für Psychologie.

Kontakt:

Dr. Hans Peter Mattes

Nassauische Str. 13/14
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E-Mail: petermattes@aol.com

Zitation

Mattes, Peter (2008). Abwehr durch Einvernahme. Zum Auftritt des Sozialen Konstruktionismus in der deutschen akademischen Psychologie. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 8(1), http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0801D5M3.



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