Volume 3, No. 4, Art. 41 – November 2002

Editorial Note: Standards, Erwartungshaltungen und Entwicklungspotentiale von Online-Rezensionen. Einige Überlegungen anlässlich des Special Issue: FQS Reviews II und eine Einladung zum Diskurs

Günter Mey

Zusammenfassung: Anlässlich des zweiten Special Issue: FQS Reviews werden einige generelle Hinweise zu Rezensionen als Datensorte und zu Rezensieren als Tätigkeit gegeben. Insbesondere werden vor dem Hintergrund der Erfahrungen mit der Rubrik FQS Review in den letzten zwei Jahren Überlegungen zu (neuen) Standards und zu Erwartungshaltungen (der Lesenden/an die Schreibenden von Rezensionen) präzisiert, um daran Entwicklungspotentiale von Online-Rezensionen diskutieren zu können. Da sich die Rubrik FQS Review an ein multidisziplinäres Publikum richtet, sollten Rezensionen umfassend informieren und unterschiedliche Adressatenkreise ansprechen. Deshalb kommen Rezensionen in FQS drei Funktionen zu: Inhaltsdarstellung, Bewertung und Kontextualisierung. Eingedenk der Spezifika des Mediums Internet müssen Rezensionen zusätzlich besondere Gestaltungsmerkmale aufweisen, die in FQS sukzessive eingeführt wurden und mit denen eine verbesserte Rezeption ermöglicht werden soll. Die zunehmende "Formalisierung" dieses Prozesses soll gleichzeitig die Güte der Rezensionen zu verbessern helfen.

Mit diesem Bericht über den Stand von FQS Review und generell zu Rezensionen in Online-Medien möchten wir alle an FQS Beteiligten und Interessierten einladen, Rückmeldungen und Anregungen zu geben, die in die weitere Entwicklung und Gestaltung unserer Arbeit Eingang finden werden.

Keywords: Online Publishing, Rezensionen, Multidisziplinarität, Prosuming

Inhaltsverzeichnis

1. Die neue Schwerpunktausgabe

2. Ansprüche und Erwartungen

3. Verschenkte Potentiale?

4. Der Versuch, (Mindest-) Standards zu definieren

5. Anforderungen und Notwendigkeiten

6. Einladung zum Diskurs zu Online-Rezensionen

Anmerkungen

Literatur

Zum Autor

Zitation

 

1. Die neue Schwerpunktausgabe

Mit FQS 3(4) liegt nunmehr das zweite Special Issue: FQS Reviews vor. Insgesamt sind über 50 Review Notes und Rezensionsaufsätze enthalten, und neben einer Fülle an Besprechungen zu "Methodologie und Methoden" finden sich zusätzliche Rezensionen/Rezensionsaufsätze – wie schon in dem vor einem Jahr editierten Special Issue: FQS Reviews I (MEY & MRUCK 2001) – zu den Themenbereichen "Körper – Kultur – Identität" und "Online-Forschung – Neue Medien". [1]

Auch publizieren wir mit FQS 3(4) erstmals über die drei jährlich geplanten Schwerpunktausgaben hinaus einen vierten Band, eine Entscheidung, die zum einen nötig wurde, weil vor dem Hintergrund der Expansion von FQS Review (siehe dazu MEY & MRUCK 2002, MEY 2002; insb. Absätze 2, 6 und 7) eine solche Menge an Rezensionsanfragen bzw. erteilten Rezensionsaufträgen zu bewältigen war, dass es nicht sinnvoll erschien, in den zurückliegenden drei Ausgaben des Jahres 2002 mehr als die dort publizierten 21 Rezensionen/Rezensionsaufsätze zu veröffentlichen. Zum anderen sollte – ganz im Sinne des Konzepts von FQS Review – durch ein erneutes Special Issue mehr Aufmerksamkeit auf Rezensionen bzw. auf das Rezensieren gelenkt werden (siehe dazu auch die Ausführungen in den nachfolgenden Abschnitten dieser Editorial Note). [2]

Verglichen mit dem ersten Special Issue, in dem überwiegend deutschsprachige Beiträge versammelt waren, haben wir uns dieses Mal bemüht, englisch verfasste Rezensionen gleichgewichtig aufzunehmen, um damit unserer internationalen Orientierung und mehrsprachigen Leser(innen)schaft (auch im Bereich von FQS Review) gerecht zu werden. – Dass zudem drei Besprechungen neben der deutschen bzw. englischen Version auch in spanischer Sprache veröffentlicht werden konnten, entspricht unserem Anliegen, FQS langfristig dreisprachig anzubieten und entsprechend auch die Rubrik FQS Review auszuweiten. [3]

Eine solche Ausweitung setzt voraus, dass die jeweiligen Rubriken – neben FQS Review sind dies: FQS Debatten und die in Vorbereitung befindlichen Rubriken FQS Conferences und FQS Interviews – redaktionell mehrsprachig besetzt sind: Seit Februar ist Kip JONES als assoziierter Herausgeber an der Begutachtung der eingereichten englischsprachigen Rezensionen/Rezensionsaufsätze und insbesondere am Copy-Editing beteiligt (siehe seine Editorial Note). Wir hoffen sehr, Ihnen schon bald eine(n) assoziierte(n) spanische(n) Book Review-Editor(in) vorstellen zu können. An dieser Stelle möchten wir Fabiana GRAIEB und Graciela CORTES CAMARILLO für ihre Mitarbeit bei dem Erstellen der spanischen Abstracts danken, sowie Marion NIEHOFF für ihre Unterstützung bei der Übersetzung der deutschen Abstracts. Außerdem hat uns Robert FAUX im August und September zusätzlich bei dem Copy-Editing von englischsprachigen Rezensionen/Rezensionsaufsätzen unterstützt; ohne seine Hilfe – für die wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bedanken – wäre es uns nicht möglich gewesen, eine solche Fülle an Besprechungen mit der hier vorgelegten Schwerpunktausgabe zu veröffentlichten. [4]

Als Herausgeber hoffen wir, Sie mit den in diesem Special Issue versammelten Rezensionen/Rezensionsaufsätzen auf viele spannende Medieneinheiten aufmerksam zu machen bzw. dass es den Rezensierenden – im Falle von Ihnen bereits bekannten Medieneinheiten – gelungen ist, neue Betrachtungsperspektiven zu eröffnen. In diesem Zusammenhang war es uns ein besonderes Anliegen, zu einigen Medieneinheiten Mehrfachbesprechungen zu präsentieren, um so die Perspektivität von Rezensionen kenntlich zu machen. Insofern ist es uns zumindest ansatzweise gelungen, unserem Wunsch nach Book Review-Symposien als besonderer Austausch- und Präsentationsform im Kontext von Besprechungen näher zu kommen. Wir hoffen, dass mit dieser Initiative demnächst noch mehr Diskussionen über Rezensionen angestoßen werden. [5]

Wir möchten alle einladen, sich an der Diskussion um den Stellenwert von Rezensionen zu beteiligen, denn wir stehen – wie in den nachfolgenden Abschnitten dargelegt werden wird – erst am Anfang, um Rezensionen adäquat für das neue Medium Internet und mit den Mitteln des neuen Mediums Internet bestimmen zu können. [6]

2. Ansprüche und Erwartungen

Auch wenn in zwei zurückliegenden Editorial Notes bereits ausführlicher dargelegt wurde, welche Intention mit FQS Review verbunden ist (MEY 2000) und wie sich der Arbeitsprozess für diese Rubrik gestaltet (MEY 2002), sollen hier – teilweise unter Rückgriff auf frühere Ausführungen – einige generelle Überlegungen zu Rezensionen als Datensorte und zu Rezensieren als Tätigkeit angestellt werden, um daran (neue) Standards, Erwartungshaltungen (der Lesenden/Schreibenden von Rezensionen) und Entwicklungspotentiale von Online-Rezensionen präzisieren zu können.1) [7]

Rezensionen führten und führen – abgesehen von einigen genuinen Rezensionszeitschriften – zumeist ein Schattendasein. Nicht nur, dass meist lediglich kurze Besprechungen Eingang in Zeitschriften finden, sondern diese Zeitschriften sind teilweise hoch spezialisiert, oft nur in Bibliotheken zugänglich bzw. es handelt sich um "Organe" für Mitglieder einer Fachgesellschaft. Dem entgegen wandelt sich die Leser(innen)schaft durch die Etablierung von Online-Rezensionsdiensten und Rubriken in Online-Zeitschriften: Mit diesen Diensten weitet sich, zumal wenn sie wie FQS Review frei zugänglich sind, der Kreis der (angesprochenen) Lesenden erheblich aus. Neben dem eigentlichen Leser(innen)kreis kommen noch "zufällige Besucher(innen)" hinzu, die via Internetrecherche auf Beiträge aufmerksam werden, und die ebenfalls – wenn auch nicht primär – mit dem Angebot angesprochen werden sollten. [8]

Auch sind mittlerweile alle (Teil-) Disziplinen so heterogen, dass ein umfassender und auf das jeweilige Gebiet beschränkter Überblick schwierig scheint. Dies betrifft sowohl Disziplinen wie z.B. Psychologie, Soziologie, Erziehungswissenschaften etc., es gilt aber mittlerweile selbst für Teilfachgebiete wie z.B. Entwicklungspsychologie, Klinische Psychologie, die wiederum in unterschiedliche Subgruppen "zerfallen", so etwa die Entwicklungspsychologie in – um nur die "Enden" zu benennen – Gerontopsychologie und entwicklungspsychologische Kleinkindforschung. [9]

Eine Zeitschrift wie FQS richtet sich von vornherein an ein multidisziplinäres Publikum: Qualitative Sozialforschung weist ein weites (theoretisches, methodologisches) Spektrum auf; qualitative Verfahren wurden (und werden) in unterschiedlichen disziplinären Zusammenhängen entwickelt und in wieder andere transportiert. Schon aus diesem Grund ist jenseits einiger geteilter Begriffe gar nicht mehr von einem umfassenden Überblick über Forschungsthemen, theoretische und methodologische Diskussionen sowie methodische Anwendungen und deren empirische Ergebnisse auszugehen; siehe exemplarisch Ronald HITZLER (2002) für den "Stand der Diskussion (in) der deutschsprachigen interpretativen Soziologie" und die "'Diskurse' in und zwischen den diversen Fraktionen der mit dem sogenannten interpretativen Paradigma assoziierten Sozialwissenschaftler" (Absatz 9). [10]

Eingedenk der Multidisziplinarität und der Unterschiedlichkeit der Themenstellungen, denen sich qualitative Sozialforscher(innen) zuwenden, war es von Beginn an gewünscht, dass sich Rezensionen in FQS nicht an "Anhänger(innen)" spezifischer "qualitativer Schulen" richten bzw. nur bestimmte Themen als für qualitative Forschung wichtig akzeptieren. Auch deshalb ist es eine Aufgabe von Rezensierenden und ein Anspruch an Rezensionen, möglichst verständlich in das jeweilige Themengebiet einzuführen. [11]

Entsprechend wurden drei Funktionen formuliert, die Rezensionen in FQS erfüllen sollten (MEY 2000), und deren Einhaltung durch die Begutachtung und die redaktionelle Betreuung seitens der Book Review-Editoren gewährleistet werden soll. Im Einzelnen sind dies:

  • Inhaltsdarstellung: Den Lesenden soll ein erster Überblick über die in der Medieneinheit behandelten Inhalte und Themenstellungen geboten werden. Hierzu gehört auch, (explizite/implizite) Zielsetzungen zu verdeutlichen, die mit einer Publikation verfolgt werden sowie die (potentiellen) Adressat(inn)enkreise zu benennen, die angesprochen werden (sollen).

  • Bewertung: Die Besprechung soll zudem eine kritische Würdigung (der einzelnen Beiträge) der Medieneinheit beinhalten, d.h. es soll Lesenden, soweit möglich, deutlich gemacht werden, inwieweit die mit der Publikation verfolgten Zielsetzungen erfüllt wurden.

  • Kontextualisierung: Die Rezension soll zugleich – auch um eben diese kritische Würdigung tatsächlich entfalten zu können – eine Einführung in und Auseinandersetzung mit einem Forschungsgebiet leisten. Insofern gilt es, ausgehend von der Medieneinheit in ein Themengebiet/Forschungsfeld einzuführen und die Schwierigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten in diesem Feld aufzuzeigen/kritisch anzumahnen. Hierbei soll soweit möglich unterschieden werden zwischen den in der Medieneinheit geleisteten Beiträgen bzw. herausgearbeiteten Desiderata und der Stellungnahme des/der über die Medieneinheit Berichtenden. [12]

Darüber hinaus ist – eingedenk der Spezifika des Mediums Internet – auf einige Vorzüge von Online-Rezensionen hinzuweisen, die eine Änderung der Gestalt von Rezensionen erlauben (selbstredend ist dies nicht auf Rezensionen beschränkt, sondern gilt für Online-Publizieren/Publikationen generell; siehe dazu zusammenfassend MRUCK & MEY 2001). [13]

In Folge der flexibleren Platz-Ressourcen lässt sich – jenseits sonst gängiger Beschränkungen bzw. definierter Zeichen- oder Wortvorgaben – der Umfang der Rezensionsbeiträge bestimmen nach (a) den "Vorlieben" der Schreibenden, (b) dem Umfang der zu besprechenden Medieneinheit und/oder (c) dem Diskussionsstand in dem Themengebiet, dem die Medieneinheit zuzurechnen ist. Insofern sind längere Ausführungen möglich, wobei flexible Gestaltungsarten genutzt bzw. nicht an traditionelle Schreibweisen gebundene Darstellungsformen gewählt werden können; etwa durch die Verwendung einer Hyperlink-Struktur, bei der in "Subtexten" zusätzliche Erläuterungen zu einem "Haupttext" angeboten werden: siehe etwa die "Quick but Dirty Definitions", die Michael ROTH (2001) am Anfang seines in FQS 2(2) erschienenen Rezensionsaufsatzes The Politics and Rhetoric of Conversation and Discourse Analysis über Extradateien anbietet. [14]

Auch erlauben flexible Veröffentlichungszeiten eine schnelle Verfügbarkeit von Veröffentlichungen sowie – jenseits geläufiger Distributionsformen und mittels spezieller Tools (in FQS etwa über das Diskussionsforum – unmittelbare Bezugnahmemöglichkeiten, was insgesamt hilft, wissenschaftliche Diskurse zu initiieren und zu beschleunigen. [15]

Den hier skizzierten Optionen folgend sollten Rezensionen/Rezensionsaufsätze umfassender informieren als dies üblicherweise aufgrund der stark begrenzten Zeichenvorgaben in Printmedien möglich ist; sie können – wie für FQS programmatisch gefordert – als eigenständige Beiträge verfasst und verstanden werden (MEY 2000), die weit über die konkret zu besprechende Medieneinheit hinausgehend eine Auseinandersetzung mit dem in Rede stehenden Forschungsfeld bzw. den jeweils verwandten Methoden erlauben. [16]

3. Verschenkte Potentiale?

Nun sind Optionen aber erst einmal immer "nur" Optionen. Die bisherigen Erfahrungen mit FQS Review (und FQS generell) zeigen, dass die mit dem Internet eröffneten Platzressourcen und die flexible Veröffentlichungspraxis im Moment die herausragend genutzten Vorteile dieses neuen Mediums zu sein scheinen, die auch zunehmend von Autor(inn)en und von mit uns kooperierenden Verlagen geschätzt werden: "I'm very happy with the speed with which FQS are able to display reviews" (Verlagsvertreter, 2.10.2002) oder "Sie und FQS sind ausgesprochen produktiv!! ... Mit den genannten Links kann ich so schnell wie selten über Rezensionen informieren" (Verlagsvertreter, 10.07.2002). [17]

Andere Gründe, die für das Online-Publishing sprechen, so der unmittelbare wissenschaftliche Austausch über eine Rezension bzw. die Möglichkeit, via Rezensionen auch (neue) Kontroversen zu entfachen, werden bislang kaum genutzt (siehe dazu bezogen auf FQS Review MEY 2002, Absatz 18); sie sind leider – so Georg JÄGER (2002, ohne pag.) – "vorerst kein Argument für die elektronische Publikation". [18]

Doch auch die mit flexiblen Platzressourcen einhergehenden Chancen, das Rezensionswesen neu zu definieren und zu einer veränderten Rezensionskultur beizutragen, werden nicht per se erkannt und genutzt. Dies zeigt etwa die Diskussion zu Wissenschaftliche Kommunikation in der Kontroverse, die im Herbst 2001 auf IASLonline geführt wurde, einer kostenfreien elektronischen Zeitschrift, die aus dem gedruckten "Internationalen Archiv für Sozialgeschichte" der deutschen Literatur hervorgegangen ist. Hintergrund war, dass

"seit längerem die Veränderungen der Textsorte 'Rezension' im elektronischen Medium [zu beobachten sei]. Besprechungen werden länger, das Verhältnis von Information und Wertung verschiebt sich; Rezensionen von Sammelwerken 'arbeiten' häufig den Band der Reihe nach 'ab' und lassen zuweilen ein klares Fazit vermissen" (Herausgeber IASLonline, ohne pag.). [19]

Zwar wurde der These, dass "Besprechungen in elektronischen Medium ... viel zu lang [seien und] ... daher zur Geschwätzigkeit und zur Unterkomplexität [neigen]" (a.a.O.), seitens der an dieser Diskussion beteiligten Fachreferent(inn)en von ISALonline widersprochen. Gleichwohl legen einige der nachfolgenden Auszüge der Diskussionsbeiträge zur Textsorte Rezension im elektronischen Medium nahe, dass bislang das Format von Online-Rezensionen noch nicht klar genug präzisiert ist:

  • "Zugegeben: Viele der Rezensionen sind für eine Bildschirmlektüre zu lang. Aber ich sehe es nicht als Aufgabe des Internet an, Informationen ausschließlich für die Bildschirmrezeption anzupassen (hierzu dürften die Rezensionen vielleicht nur 2 Seiten haben), sondern die Informationen überhaupt in dieser Form zur Verfügung zu stellen." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 1, 16.10.2001)

  • "Die Alternative mehr 'Wertung' statt 'Inhaltsangabe' sehe ich aber ambivalent. Wenn mich ein Titel interessiert, möchte ich auch etwas genauer wissen, was mich als Leser erwartet, wobei 'Inhalt' ja nicht gleich 'weitschweifige Unterkomplexität' bedeuten muss." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 4, 17.10.2001)

  • "Überspitzt gesagt: Komplexität so verstanden führt schnell zu einer elitären Kommunikation, Unterkomplexität kann hingegen gerade die Vermittlungsfunktion für Interessierte, die keine ausgewiesenen Fachleute im engen Kreis sind, unterstützen." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 1, 16.10.2001)

  • "Eine 'komplexe', d.h. dem Forschungsstand angemessene Bewertung setzt – soll sie für Nicht-Kenner des rezensierten Buches nachvollziehbar sein – selbstredend Informationen über den Inhalt voraus. Dies ist nicht immer in 'Kürze' möglich, auch wenn es idealiter anzustreben wäre." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 10, 21.10.2001)

  • "Ich möchte mich knapp und präzise über ein Buch und seine Schwerpunktsetzungen informieren, und ich möchte auch eine möglichst sachliche und begründete, knappe Einschätzung des Buches haben. Eitelkeiten, Schnöseligkeiten, Gönnerhaftigkeit und Verrisse aus Konkurrenzgefühlen heraus: Auf all das kann ich gerne verzichten." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 9, 19.10.2001)

  • "Vielleicht sollte man von vornherein eine klarere Struktur vorgeben, in der das Inhaltsreferat, das ja an sich wichtig ist, nur einen bestimmten Stellenwert bekommt und die Einordnung in Forschungslandschaft und theoret.-method. Kontext sowie das resümierende und bewertende Fazit klarer hervortreten." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 2. 16.10.2001)

  • "[Sinnvoll wäre einer] Rezension ein (abgetipptes, eingescanntes) Inhaltsverzeichnis voranzustellen – was auch aus bibliographischen Gründen hilfreich wäre. Danach könnte sich der Rezensent auf die Beiträge beschränken, die er ausführlicher besprechen will, und hätte doch seiner Informationspflicht Genüge getan." (IASLonline-Diskussionsbeitrag 7, 19.10.2001)

  • "Vielleicht koennte man den Rezensionen eine kurze Zusammenfassung mit Wertung voranstellen – fuer alle eiligen Leser?" (IASLonline-Diskussionsbeitrag 8, 19.10.2001). [20]

Die in dieser Diskussion vorgenommenen Anmerkungen und Kommentare machen sehr deutlich, dass die Herausforderungen, die mit dem Transport des Rezensionswesens ins Internet einhergehen, erst in Umrissen sichtbar werden und verlangen, einige "Standards" neu zu definieren, um eine dem Medium angemessene "Form" zu finden. (Es sei an dieser Stelle aber zumindest darauf verwiesen, dass einige der in der IASLonline Diskussion erwähnten Probleme auch für Rezensionen in Printmedien zutreffen). [21]

4. Der Versuch, (Mindest-) Standards zu definieren

In FQS besteht von Beginn an eine Präferenz für ausführlichere Darlegungen, um die drei von uns als wesentlich erachteten Funktionen von Rezensionen – Inhaltsdarstellung, Bewertung, Kontextualisierung – auch angemessen zur Geltung bringen zu können:

  • Eingedenk der breiten und multidisziplinären Leser(innen)schaft werden Rezensionen auch als in ein Themengebiet einführende Beiträge verstanden, die auch Nicht-Expert(inn)en die Gelegenheit geben sollen, Fachdiskussionen zumindest in Ansätzen nachzuvollziehen bzw. überhaupt erst einen Diskussionsstand vermittelt zu bekommen.

  • Angesichts der zunehmenden Fülle an Beiträgen und der damit zunehmenden Schwierigkeit, auch nur annähernd alle Ausschnitte aus laufenden (Fach-) Diskussionen zu rezipieren, kommt Rezensionen eine vorrangige Bedeutung zu, um über neue Entwicklungen informiert zu werden. So lautete eine Rückmeldung auf einen in FQS 2(2) verfassten Rezensionsaufsatz (MEY 2001): "Was ich sehr gut finde, ist, wie ausführlich und systematisch Ihre Rezension ist. Also deshalb ... habe ich die Seiten ausgedruckt und werde die Kopien bei meinem nächsten Seminar an die Studierenden verteilen" (Leser, 20. Juni 2001). Dies verweist darauf, dass (ausführlichere) Rezensionen und insbesondere Rezensionsaufsätze zunehmend auch als Primärquelle verwandt werden, um sich in einem Themengebiet zu orientieren. Damit geht nicht unbedingt einher, dass – wie eine Rezensentin befürchtete – eine längere Rezension "vom Lesen des eigentlichen Buches abhält, weil alle relevanten Ergebnisse ja schon schön zusammengefasst in der Rezension stehen" (Rezensentin, 12. August 2002), denn für das eigene Themengebiet relevante Bücher/Medieneinheiten werden auch weiter im Original gelesen werden (müssen). Aber gerade ausführlichere Rezensionen können eher helfen zu entscheiden, ob ein Buch gelesen/angeschafft werden soll, als kurze Besprechungen, die nur summarisch auf den konkreten Inhalt eingehen und eher "atmosphärisch" angelegt sind.2)

  • Letztlich erlauben nur längere Rezensionen, in denen Inhalte ausreichend dargestellt und mit Hintergrundinformationen versehen werden, eine – entlang der Inhalte begründete – kritische Würdigung, die helfen kann, Diskussionsprozesse anzustoßen und Diskurse zu eröffnen. Denn sonst bleibt es häufig bei Polemisierungen, die zwar teilweise amüsant zu lesen sind, jedoch nicht zwingend zu einem konstruktiven Austausch beitragen (siehe dazu auch die Anmerkungen von JÄGER 2001 zu den möglichen Folgen einer – ansonsten durchaus auch gewünschten – "Feuilletonisierung" von Fachrezensionen). [22]

Jedoch sind mit dem Wunsch nach ausführlicheren Darlegungen einige Herausforderungen an die Gestaltung von Rezensionen verbunden, zumindest, wenn diese als Online-Dokumente zur Verfügung gestellt werden und damit auch insbesondere für die Lektüre am Bildschirm geeignet sein sollen; dies zeigen auch die in IASLonline eingereichten Diskussionsbeiträge. In FQS wurden einige "Standards" sukzessive eingeführt und weiter entwickelt, die über das eigene Feld hinausgehen und auch für andere vergleichbare Projekte/Onlinedienste relevant sein können:

  • Substrukturierung des Textes: Entgegen den ersten in FQS 1(2) veröffentlichten Rezensionen meint dies – begonnen mit FQS 1(3) in Dezember 2000 – die Strukturierung von Texten durch Zwischenüberschriften. I.d.R. erfolgt zumindest eine Strukturierung in drei Hauptteile: Der 1. Teil bietet eine Einführung in den Forschungskontext, der 2. Teil widmet sich dem Buch und stellt es inhaltlich vor, den 3. Teil bildet ein Resümee/Fazit bzw. genereller die kritische Würdigung des Buches bezogen auf das jeweilige Forschungsfeld. Bei längeren Rezensionen wird zudem empfohlen, weitere Unterüberschriften zu vergeben, um so eine zusätzliche Strukturierung zu erreichen. Am Anfang jedes Rezensionsbeitrages steht ein mit den Unterabschnitten verknüpftes Inhaltsverzeichnis, so dass Lesende auch unmittelbar zu den sie interessierenden Abschnitten "springen" können.

  • Kurzinformation via Abstract: Seit FQS 2(3), erschienen im September 2001, wird für alle Rezensionsbeiträge (ungeachtet ihrer Klassifikation als Review Note oder Review Essay) ein Abstract in deutscher, englischer und spanischer Sprache erstellt. In dem Abstract wird die Medieneinheit zusammenfassend skizziert und mit einem evaluativen Kommentar des/der Rezensierenden versehen.

  • Klassifikation via Keywords: Ebenfalls seit FQS 2(3) werden auch für Rezensionen (wie für alle anderen in FQS veröffentlichten Beiträge) Keywords vergeben, um zusätzlich zum Abstract schnell zu informieren, welche Themen in der Besprechung angesprochen werden. In Vorbereitung ist derzeit eine Liste mit Keyword-Vorschlägen, die aus bislang in FQS verwandten Schlüsselwörter generiert wird und von den Rezensierenden als Orientierungshilfe genutzt werden soll, um den Lesenden die Möglichkeit zu bieten, "verwandte" Beiträge und Besprechungen direkt zu erkennen.

  • Printversion: Zudem wird ebenfalls seit dieser Zeit als Service zu allen Rezensionen und Rezensionsaufsätzen eine Printversion in PDF-Format zugänglich gemacht, so dass auch traditionelleren Lesegewohnheiten Rechnung getragen bzw. es wegen der Länge der Beiträge auch ermöglicht wird, diese in einem entsprechenden Layout offline zu lesen (statt entweder nur am Bildschirm bzw. mittels eines nur begrenzt formatierten HTML-Ausdrucks).

  • Hypertext: Seit Beginn von FQS Review ermuntern wir Autor(inn)en, gerade bei längeren Texten eine Hypertextstruktur zu verwenden, um damit die spezifischen Potentiale des Mediums Internet zu nutzen; dies wird allerdings bislang nur selten verwandt. Dass eine Hypertextstruktur sinnvoll eingesetzt werden kann, zeigen in dem aktuellen Band die Rezensionsaufsätze von Gerold SCHOLZ oder Achim SEIFFARTH, da beide Autoren zu ihren Ausführungen in den jeweiligen Rezensionsaufsätzen als Anhang in Extradateien die Inhalte der besprochenen Bände zusammengefasst vorstellen und so ermöglichen, die Medieneinheiten kennenzulernen und sich bündig über deren Inhalte zu informieren. [23]

5. Anforderungen und Notwendigkeiten

Mit den zuvor skizzierten Standards, die vor allem die Rezeption durch die Lesenden erleichtern sollen, sind einige Anforderungen für die aktiv am Rezensionsprozess beteiligten (also die Schreibenden und die verantwortlichen Book Review-Editoren) mitdefiniert. [24]

Rezensierende müssen sich eingehend mit der zu besprechenden Medieneinheit auseinandersetzen, um deren Inhalte in ausreichendem Maße darstellen und in den Gesamtkontext eines Forschungsfeldes einordnen zu können. Insofern sollten die Rezensierenden das in Rede stehende Themengebiet "vertreten" (können), denn sonst ist es nicht immer möglich, die besonderen Leistungen oder Versäumnisse einer Medieneinheit einzuschätzen und diese auch Nicht-Expert(inn)en ausreichend zu vermitteln.3) Es sei allerdings angemerkt, dass in einigen Fällen gerade auch Besprechungen von Noviz(inn)en reizvoll sind, weil diese viel unmittelbarer ihre Verstehensschwierigkeiten und Leseerfahrungen mitteilen können und damit wichtige Einblicke in die Vermittlungsleistung der Autor(inn)en/Herausgebenden einer Medieneinheit bieten, zumal nicht wenige Medieneinheiten als Einführungsbände konzipiert sind, die sich an diese Klientel richten. Insofern erfordern Rezensionen, wie in FQS als Textsorte präferiert und mit den zusätzlichen Anforderungen, die dies bedeutet ("Abstract", "Keywords" etc.), auch ein anderes Zeitbudget – wozu Autor(inn)en in den meisten Fällen auch bereit sind. [25]

Book Review-Editoren müssen – auch weil die Besonderheiten von Rezensionen in elektronischen Zeitschriften noch nicht so geläufig sind bzw. nicht vorausgesetzt werden können –, eine "enge" Betreuung bieten (siehe zum Mail-Prozedere MEY 2002, Absatz 14), um so die Erfordernisse des Online-Rezensierens zu plausibilisieren; eine nicht minder zeitintensive Aufgabe, die in den überwiegenden Fällen honoriert wird: "Thank you for all your good works on behalf of the review and the readers of your website. I must say that you take more care than most book editors I have worked with. Great job!" (Rezensentin, 1.Oktober 2002; siehe ferner die zusammengestellten Rückmeldungen von Rezensierenden in MEY 2002; Anhang). [26]

Für FQS Review ist ganz im Sinne der Gründeridee von FQS, die mit dem Gedanken des "Prosuming" verbunden ist – d.h. zugleich Produzent(in) und Konsument(in) zu sein –, festzuhalten, dass gemeinsam mit allen an FQS Beteiligten – der Redaktion, den Autor(inn)en, den Leser(inne)n –"sukzessive die Möglichkeiten des Internet für qualitative Sozialforschung zu nutzen und zu entfalten" (MRUCK 2000, Absatz 21) sind. Infolge dieser nicht nur programmatischen Entwicklungsoffenheit hat sich die Rubrik FQS Review laufend gewandelt: Es wurden einzelne Änderungen nach und nach eingeführt oder präzisiert und seitens der FQS Book Review Editoren "formalisiert". Eine Leserin kommentiert diese Entwicklung folgendermaßen:

"Since the first issues of FQS I've been following with interest the discussions around the journal's policy relating to reviews. In fact reviews are a genre of scientific writing which suffer from two serious diseases: the superficiality of the writers and the disinterest of the readers. Each of them makes the other worst, typifying an endless vicious circle. And you at FQS are doing a great job in trying to change this situation." (Leserin, 7.10.2002) [27]

6. Einladung zum Diskurs zu Online-Rezensionen

Nach über drei Jahren FQS, mit diesem mittlerweile zweiten Special Issue und mit über 150 mittlerweile publizierten Rezensionen/Rezensionsaufsätzen scheinen einige Probleme, die mit dem "Transport" von Rezensionen in ein neues Medium, einhergegangen sind, karthographiert und auch einige (immer auch vorläufige) (Mindest-) Standards formuliert zu sein. Insgesamt gilt jedoch, dass unsere Erfahrungen – wie insgesamt die Erfahrungen mit dem Online-Publishing – noch relativ begrenzt sind und es von daher weiterer Anstrengungen und zusätzlicher Anregungen bedarf, spezifische Formen für dieses besondere Medium Internet zu generieren und (weiter) zu entwickeln. Insofern laden wir alle an FQS Beteiligten – unsere Leserinnen und Leser, unsere Autorinnen und Autoren, alle Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirats – ein, mit uns über Standards, Erwartungshaltungen und Entwicklungspotentiale von Online-Rezensionen zu diskutieren. Bitte beteiligen Sie an dieser Diskussion, in dem Sie Ihre Meinung via Diskussionsforum mitteilen oder uns eine E-Mail senden und uns wissen lassen, was Sie (a) von Online-Rezensionen erwarten, (b) welche besonderen Entwicklungsmöglichkeiten und (c) welche Grenzen Sie in dieser elektronischen Textsorte sehen, und wie Sie vor dem Hintergrund dieser Überlegungen auch (d) den Stand von FQS Review beurteilen. [28]

Anmerkungen

1) Hierbei werde ich nicht – obwohl für die Bereitstellung von Online-Journals bedeutsam und zum Teil zu wenig reflektiert – auf Fragen des Layouts für online bereitgestellte Dokumente eingehen. In FQS haben wir uns bemüht, einige Mindeststandards einzuführen, wie etwa Fußnoten mit einem Back-Button zu versehen; eine für die Zitation notwendige Absatzparagraphierung zu verwenden oder einen Zitationsvorschlag zu unterbreiten wegen der nach wie vor bestehenden Unsicherheiten, wie Online-Dokumente zitiert werden sollen etc. <zurück>

2) Zudem sei angemerkt, das einige Rezensionen – so unsere Erfahrungen aufgrund der Rückmeldungen, die wir erhalten – auch deshalb kurz sind, weil die Rezensierenden das Buch selbst wenig aufschlussreich finden, dies aber aus Rücksichtnahme den Autor(inne)n/Herausgebenden gegenüber hinter allgemein gehaltenen Beschreibungen zu verbergen suchen. So erwiderte eine Rezensentin nach einer von uns angemahnten Präzisierung ihrer Besprechung: "I thought it was kind of clear between the lines that I don't think very highly of the book you sent me, but I didn't want to be offensive to the authors, who did some good work and made some good points" (Rezensentin, 20.10.2002; siehe dazu auch die in FQS 3(2) erschienene Editorial Note, MEY 2002, Anmerkung 4). <zurück>

3) Zu diesen Anforderungen gehört manchmal auch – insbesondere mit Blick auf viele Sammelbände – ein Themengebiet (nachträglich) zu strukturieren, wenn die Bandherausgeber(innen) dies nicht selbst geleistet haben, indem die Beiträge zueinander in Beziehung gesetzt werden. Insofern müssen Rezensierende teilweise die "Arbeit" derjenigen Herausgeber(innen) "übernehmen", die kein abschließendes, die versammelten Einzelbeiträge umfassendes Resümee verfasst haben. Teilweise ist eine solche nachträgliche Strukturierung seitens der Rezensierenden allerdings nicht leistbar, dann sollte aber zumindest – wie in vielen der Rezensionen in FQS zumeist vermerkt – den Besprechungen zu entnehmen sein, ob es sich um einen gelungenen, d.h. gut komponierten Herausgeber(innen)band handelt oder im eigentlichen Wortsinn um einen Sammelband, bei dem die Beiträge unverbunden nebeneinander stehen. <zurück>

Literatur

Hitzler, Ronald (2002, April). Sinnrekonstruktion. Zum Stand der Diskussion (in) der deutschsprachigen interpretativen Soziologie [35 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 3(2), Art. 7. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-02/2-02hitzler-d.htm.

Jäger, Georg (2001). Von Pflicht und Kür im Rezensionswesen. IASLonline. Verfügbar über: http://iasl.uni-muenchen.de/discuss/lisforen/jaerezen.html.

Jäger, Georg (2002). Redaktionspolitik elektronischer Fachrezensionen am Beispiel von IASLonline. Ein Werkstattbericht. IASLonline. Verfügbar über: http://iasl.uni-muenchen.de/discuss/lisforen/jaepolitik_button.html.

Mey, Günter (2000, Dezember). Editorial Note: Wozu Rezensionen? oder: Warum Rezensionen eigenständige Beiträge sein sollten [20 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Social Research [Online-Journal], 1(3), Art. 40. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/3-00/3-00mey-d.htm.

Mey, Günter (2001, Mai). Justierungen von Identität. Rezensionsaufsatz zu Wolfgang Kraus (2000). Das erzählte Selbst. Die narrative Konstruktion von Identität in der Spätmoderne (2. Auflage) [17 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum Qualitative Social Research [Online-Journal], 2(2), Art. 30. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-01/2-01review-mey2-d.htm.

Mey, Günter (2002, Mai). Editorial Note: 2 Jahre FQS Review: 18 Verlage, 74 Besprechungen, 3383 Mails [20 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 3(2), Art. 28. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-02/2-02mey-d.htm.

Mey, Günter & Mruck, Katja (Hrsg.) (2001, Mai). FQS 2(2) – Special Issue: FQS Reviews I. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 2(2). Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs/fqs-e/inhalt2-01-e.htm.

Mey, Günter & Mruck, Katja (2002). FQS Review: Ein Online-Rezensionsdienst für qualitative Forschung. Verfügbar über: http://www.hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/index.asp?id=16&pn=websites.

Mruck, Katja (2000, Januar). FQS – Idee, Realisierung, Perspektiven [25 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 1(1), Art. 1. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/1-00/1-00hrsg1-d.htm.

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Roth, Wolff-Michael (2001, May). The Politics and Rhetoric of Conversation and Discourse Analysis. Review Essay [21 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 2(2), Art. 12. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-01/2-01review-roth-e.htm.

Zum Autor

Günter MEY ist Book Review-Editor in FQS, neben dem Forschungsschwerpunkt "Online-Kommunikation/-Publishing" arbeitet er zu "Qualitative Methodologie und Methoden" und zu "narrativer Identität".

Kontakt:

Dr. Günter Mey

Technische Universität Berlin
Entwicklungspsychologie – Sekr. HAD 40
Hardenbergstr. 4-5
D-10623 Berlin

E-Mail: mey@gp.tu-berlin.de
URL: http://www.tu-berlin.de/fb7/ifs/psychologie/entwicklung/mey/

Zitation

Mey, Günter (2002). Editorial Note: Standards, Erwartungshaltungen und Entwicklungspotentiale von Online-Rezensionen. Einige Überlegungen anlässlich des Special Issue: FQS Reviews II und eine Einladung zum Diskurs [28 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research, 3(4), Art. 41, http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:0114-fqs0204415.

Revised 6/2008



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