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Volume 3, No. 4 – November 2002

Rezension zu:

Review Note: Norman K. Denzin (2002). Interpretive Interactionism (2. Auflage)

Henning Salling Olesen (Dänemark)

Zusammenfassung: Interpretive Interactionism liegt – nachdem es zuerst 1989 veröffentlicht wurde – nun in der zweiten Auflage vor. Es präsentiert DENZINs spezifische Synthese aus Interaktionismus, Hermeneutik und Ethnografie. DENZIN möchte mit seinem Ansatz, den er in der "post-modernen Periode" verortet, Forscher(innen) in die Lage versetzen, gesellschaftliche Konflikte und Veränderungen, wie sie in der Lebenswelt zum Ausdruck kommen, zu verstehen. Das Buch durchschreitet die verschiedenen Phasen der empirischen Sozialforschung und bietet zur Veranschaulichung Beispiele aus der Biografieforschung und der einer "dichten Beschreibung" verpflichteten Ethnographie. Das Buch mag für praktisch orientierte Leser(innen) ohne größere Forschungserfahrung zu kurz greifen, aber es DENZINs einfühlsame Reflektion über die Herausforderungen angewandter Sozialforschung und es verdeutlicht seine Position.

In der hier vorgelegten Besprechung werden zusätzlich Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen amerikanischen und europäischen Interpretationsansätzen diskutiert, eine Diskussion, die nahe legt, dass DENZINs Verständnis von Interpretation zu stark an das Individuum und sein/ihr unmittelbares Bewusstsein angebunden sein mag.

Keywords: Forschungsmethodologie, Interpretation, Interpretativer Interaktionismus, Ethnografie, Biografie, Hermeneutik

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in Englisch vor.


Letzte Änderung: 30.01.2003

Volume 3, No. 4   Inhaltsverzeichnis

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(ISSN 1438-5627)

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