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Volume 7, No. 4, Art. 5 – September 2006

"Hier passen wir alle auf": Der Umgang mit Kollektivität und Individualität in einer Studie über die Hauspflege von Patienten und Patientinnen mit fortgeschrittener Demenz

Carmen de la Cuesta Benjumea (Spanien)

Zusammenfassung: Die hier vorgestellte Studie über die Hauspflege von Patienten und Patientinnen mit fortgeschrittener Demenz verdeutlicht, auf welche Weise implizite Kontextfaktoren zu einem Bias beim Verstehen der Hauspflege führen können: Die meisten vorliegenden Untersuchungen wurden in "1.-Welt-Ländern" durchgeführt, die sich auszeichnen durch einen hohen Anteil älterer Populationen, einen hohen Arbeitslosenanteil, durch Kleinfamilien und durch Sozial- und Gesundheitssysteme, die Hauspflege unterstützen. Insoweit resultiert der Kernbestand des wissenschaftlichen Wissens über Hauspflege aus den individuellen Erfahrungen der Hauptpflegepersonen, die für die Pflege ihrer Familienangehörigen institutionalisierte Hilfesysteme nutzen können; letztere existieren jedoch kaum in Entwicklungsländern.

In diesem Artikel wird deshalb das Konzept der "Pflege in Familien" vorgestellt, das auf die kollektive Dimension der Hauspflege und der hieraus erwachsenden Ressourcen zielt. Das Konzept der "Pflege in Familien" soll zugleich Interventionen aufzeigen, die mit der Wirklichkeit der Pflegenden in Entwicklungsländern und mit deren Alltag besser abgestimmt sind.

Keywords: Familienpflege, informelle Pflege, qualitative Forschung, Entwicklungsländer, Kolumbien

Dieser Artikel liegt als Volltext nur in spanisch vor.


Letzte Änderung: 29.09.2006

Volume 7, No. 4   Inhaltsverzeichnis

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© 2006 Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research
(ISSN 1438-5627)

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