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Volume 3, No. 4 November 2002Eine Einladung zum intuitiven Verstehen in der Lehre und in der Praxis: Ist Intuition neutral?Review Essay: Terry Atkinson & Guy Claxton (Hrsg.) (2000). The Intuitive Practitioner: On the Value of Not Always Knowing What One is DoingGonzalo Bacigalupe (USA)Zusammenfassung: Terry ATKINSON und Guy CLAXTON analysieren das Konstrukt der "Intuition" ausgehend von Forschungs- und Lehrerfahrung an der Universität Bristol in Großbritannien. In vierzehn Kapiteln wird die meist schwer zu fassende Idee der Intuition und ihr Einfluss auf professionelles Handeln untersucht, wobei viele der Autor(inn)en Intuition eher als eine kognitive psychologische Strategie definieren und weniger als relationalen und kulturellen Austausch. Das letzte Kapitel enthält eine kritische Zusammenfassung und Bewertung von ERAUT, der nicht der Universität Bristol angehört. Das Buch ist weniger eine integrierte theoretische Zusammenschau, sondern eher ein abschließender Bericht, der die universitären Diskussionen und die Forschung der Autor(inn)en versammelt. Das Resultat ist eine inspirierende Darstellung sich überlappender Konzepte, die die Leser(innen) über die Relevanz von Intuition in pädagogischen und professionellen Handlungsfeldern informiert. Allerdings ist das Buch nicht in erster Linie geeignet für Berufstätige, die konkrete Methoden für die Umsetzung intuitiver Praktiken erlernen wollen, oder für Forscher(innen), die für die Analyse der Intuition in verschiedenen kulturellen und/oder institutionellen Kontexten auf der Suche nach anwendbaren theoretischen Konstrukten sind. Keywords: Bewertung, Kognition, Entscheidungsfindung, Expertenwissen, Intuition, Lernen, professionelle Expertise, Lehrstrategien Dieser Artikel liegt als Volltext nur in Englisch vor. Letzte Änderung: 30.01.2003 Volume 3, No. 4 Inhaltsverzeichnis [qualitative-research.net]
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