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Sowohl die Open Access-Bewegung als auch die Anstrengungen zur Überwindung der digitalen Kluft haben mit den Nachteilen der Beschränkung der wesentlichen Diskurse auf spezialisierte Communities (trotz einiger für die Wissenschaft eher unüblichen Medienaufmerksamkeit) zu kämpfen. So war die öffentliche Resonanz auf die erste Gipfelkonferenz der Vereinten Nationen zur Informationsgesellschaft im Dezember 2003 eher bescheiden: "Stell' dir vor, zum ersten Mal findet ein Weltgipfel über die Informations- und Wissensgesellschaft statt und die Öffentlichkeit nimmt davon allenfalls beiläufig Kenntnis" (FÜCKS 2003, S.9). Bezogen auf Open Access hat die Unterzeichung der Berlin Declaration durch hochrangige Wissenschaftsinstitutionen in Deutschland zwar eine gewisse Unruhe und Aufmerksamkeit ausgelöst, die deutschen Fachwissenschaften und die Öffentlichkeit aber nur in Ansätzen erreicht. Diskussionen über Open Access finden bisher fast nur in den Bibliothekswissenschaften statt19), die Vernetzung innerhalb der internationalen Community und die Teilhabe an deren vorrangigen Foren20) wird vor allem durch einige wenige Akteure geleistet21). [27]
Eine langfristige Unterschätzung der Notwendigkeit zur Schließung der digitalen Kluft wäre ebenso wie die nur begrenzte Nutzung der Potenziale des Open Access auch für Industrieländer wie Deutschland brisant: Denn die Kluft wird zwar traditionell zwischen Industrie- und Entwicklungsländern aufgespannt, de facto sind "Gewinner" und "Verlierer" der digitalen Revolution jedoch so einfach nicht zu identifizieren. So verweist beispielsweise Peter GLOTZ darauf, dass sich mit dem Entstehen eines "digitalen Kapitalismus" die Kräfteverhältnisse auf den globalen Märkten neu verteilen werden. Der "Homo connectus", der "vernetzte Mensch", werde sich zwar
"vor den Folgen der Veränderung nicht fürchten [... und] nicht ständig fragen, was hinter der nächsten Ecke kommt. Aber wie groß ist die Zahl dieser Menschen? Wenn sie in Indien, China oder Brasilien sehr viel größer sein sollte als im alten Europa, könnte dieses Europa in zwei Jahrzehnten noch viel älter aussehen, als es der amerikanische Verteidigungsminister, Donald Rumsfeld, während des Irak-Kriegs vermutete" (GLOTZ 2003). [28]
Die hier in Betracht gezogene Umverteilung im Zuge der "digitalen Revolution" wird auch von einer E-Mail nahegelegt, die Subbiah ARUNACHALAM am 1. Januar 2004 über das "American Scientist Open Access Forum" verschickte. Indien, "the sleeping giant", von GLOTZ ohnehin eher auf der potenziellen Gewinnerseite verortet, scheint demnach "aufzuwachen": Das Indian Institute of Science betreibt bereits seit einem Jahr ein Open Access-Archiv, weitere führende Forschungseinrichtungen und Fachverbände (z.B. das Indian Institutes of Technology, die Indian Academy of Sciences und andere) ziehen nach, Trainingsprogramme zum Aufsetzen von Open Access-Servern werden eingerichtet. ARUNACHALAM prognostiziert, dass Indien eine Vorreiterrolle einnehmen wird, und dass andere Länder wie China und Brasilien folgen werden, weil die "sich entwickelnde" Welt Open Access weit schneller adaptiert (und adaptieren muss) als die "entwickelten" Länder.22) [29]
Damit sind auch andere "schlafende Giganten" ins Spiel gebracht, die wie Nordkorea und China bisher vor allem über ihre kommunikativen Abschottungspolitiken im Gespräch waren. Dass die Prognosen von Glotz und ARUNACHALAM so unsinnig nicht sein könnten, lässt eine weitere Beobachtung vermuten: Am 29. Dezember 2003 hat Lu YONGXIANG, der Präsident der Chinesischen Akademie der Wissenschaften, die "Berlin Declaration on Open Access to Knowledge in the Sciences and Humanities" unterzeichnet. [30]
Die Gefahr besteht, dass die "Alte Welt" bzw. dass Teile von ihr in Zeiten sehr flüssiger "Kräfteverhältnisse" auf den globalen "digitalen Märkten" nicht (rechtzeitig) "dazulernen" (FRITZ-VANNAHME 2004). Dass für Deutschland angesichts von Budgetkürzungen für Universitäten und Forschungseinrichtungen dringender Informations- und Handlungsbedarf existiert, legt u.a. die Diagnose von DIEPOLD (i.Dr.) für die deutsche Erziehungswissenschaft nahe, derzufolge selbst Grundfertigkeiten des wissenschaftlichen Computerarbeitens in Zeiten des Internet fehlen. Es handelt sich, dies sei hinzugefügt, nicht nur um ein Problem der Erziehungswissenschaft, auch wenn hier besonders brisant, weil (fehlende) Kompetenzen vergleichsweise unmittelbare Konsequenzen z.B. auch für die schulische Ausbildung haben. Was DIEPOLD für Computer- und Internetgrundkenntnisse anmahnt, gilt noch mehr für die verglichen hiermit elaborierteren Strategien des Open Access-Publizierens. [31]
Hier ist eine vordringliche Aufgabe, dass Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mehr darüber erfahren (wollen), was Open Access ist, wie Open Access funktioniert und was Open Access-Publizieren so nützlich macht. Für die Open Access-Bewegung bedeutet dies, dass sie um den ideellen Zuspruch und die politischen Absichtserklärungen breit in Praxis transformieren zu können die "Harvards" und die "Have-Nots" erreichen und ihnen attraktive Modelle bieten und vermitteln muss. Verbesserte Technologien, Anrechenbarkeit für wissenschaftliche Leistungsdaten, avancierte Marketingstrategien und funktionierende Geschäftsmodelle werden wesentlich darüber entscheiden, ob die Autorinnen und Autoren tatsächlich bereit sein werden, ihre "besten Arbeiten", so die explizite Forderung u.a. von PLoS, in Open Access-Zeitschriften zu veröffentlichen. Es gibt Hinweise dafür, dass diese Herausforderung international und national erkannt und angegangen wird: Ein wesentlicher Teil der Fördergelder des OSI ist der Entwicklung von Geschäftsmodellen gewidmet, und auch der Public Library of Science bzw. deren Journals dürfte unter einer internationalen Perspektive eine wichtige Modellrolle zukommen. In Deutschland fördert die Deutsche Forschungsgemeinschaft Projekte mit dem Ziel der Bereitstellung verbesserter Technologien, der Erarbeitung von Geschäftsmodellen für Open Access-Veröffentlichungen und von avancierten Marketingstrategien, allesamt "Aktivitäten, die es der Wissenschaft erlauben, die Kontrolle über ihr eigenes Publikationswesen wieder zu erlangen" (SCHNEIDER 2004, S.122). [32]
1) Es handelt sich hier um die leicht überarbeitete Fassung eines Originalbeitrags, der im Forschungsjournal Neue Soziale Bewegungen, Jg. 17, Heft 2/2004, Stuttgart: Lucius & Lucius erscheinen wird. Das Inhaltsverzeichnis des Gesamtheftes und die Abstracts aller dort veröffentlichten Beiträge sind ab Juni 2004 unter http://www.fjnsb.de/ verfügbar.
Der Beitrag wurde verfasst im Rahmen der Infrastruktur-Projektförderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (III N BIB 46 BEfu01-01/54595 und BIB44 HHuv 01-01/ BIB44 HHuv 02-01). Unser herzlicher Dank auch an Markus ROHDE und an Claudia KOLTZENBURG für hilfreiche Anmerkungen. <zurück>
2) Diese Subventionierung betrifft naturwissenschaftliche Zeitschriften ebenso wie die vergleichsweise preisgünstigeren sozial- und geisteswissenschaftlichen Zeitschriften. Die öffentliche Hand muss mehrfach zahlen, bis die Zeitschriften einer weiter eingeschränkten Öffentlichkeit zur Verfügung stehen: Mehrfach, weil die Gehälter und die redaktionelle Überarbeitung vom Staat finanziert werden. Hinzukommen Druckkostenzuschüsse aus Fördermitteln, in der Regel ebenfalls von öffentlichen Geldgebern. Die fertigen Publikationen werden schließlich gegen teilweise horrende Preise von den Bibliotheken zurückgekauft, damit diese sie wiederum den Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der eigenen Einrichtung zur Verfügung stellen können (vgl. GRAF 2003). <zurück>
3) "The family was poor, living on the Great Plains, and the child had a rare medical condition. 'Here's what we can do,' the family doctor told them. But it didn't work, [...] [s]o the family went to the Internet. Soon they were back at the doctor's office with a report of a new therapy. They plunked it down and said, 'Hey, can we try this?' And guess what? It worked. Such tales are becoming increasingly common, but the happy endings come at a cost -- literally. That is because the vast majority of the 50,000 to 60,000 research articles published each year [...] ends up in the hands of for-profit publishers [...] that charge as much as $50 to view the results of a single study online. The child's parents [...] paid for several papers before finding the one that led them to the cure." (WEISS 2003, S.A01) <zurück>
4) Zu den Unterzeichnern gehören auf deutscher Seite u.a. Hans-Jörg BULLINGER (Fraunhofer Gesellschaft), Karl Max EINHÄUPL (Wissenschaftsrat), Peter GAEHTGENS (Hochschulrektorenkonferenz), Peter GRUSS (Max Planck Gesellschaft), Hans-Olaf HENKEL (Leibniz Gesellschaft), Walter KRÖLL (Helmholtz Gesellschaft), Ernst-Ludwig WINNACKER (Deutsche Forschungsgemeinschaft) und Eike JESSEN (Deutsches Forschungsnetz); siehe http://www.zim.mpg.de/openaccess-berlin/signatories.html. <zurück>
5) Dieser Begutachtungsprozess das so genannte Peer Review-Verfahren soll die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen sicherstellen. Zum Peer Review finden sich viele Beiträge von Stevan HARNAD unter http://www.ecs.soton.ac.uk/~harnad/intpub.html; für eine Zusammenfassung zu "Peer Review: Between Printed Past and Digital Future" siehe MRUCK und MEY (2002). Die zentrale Stellung von Beiträgen, die in referierten Fachzeitschriften veröffentlicht werden bzw. dort für eine Veröffentlichung vorgesehen sind, hat mehrere Gründe: Erstens ist in diesen Zeitschriften die Essenz qualitätsgeprüften wissenschaftlichen Wissens enthalten (davon ist, eingeschränkt, auch für die Sozial- und Geisteswissenschaften auszugehen; zu den Einschränkungen siehe zusammenfassend GRADMANN 2004). Zweitens veröffentlichen Autoren und Autorinnen dieses Wissen, ohne hierfür Tantiemen oder Vergütungen zu erhalten und sie werden drittens von ihren Einrichtung bezahlt bzw. ihre Forschungsprojekte werden (zumeist mit öffentlichen Mitteln) gefördert für die Durchführung wissenschaftlicher Forschungsarbeiten und für die Publikation von deren Ergebnissen. <zurück>
6) Zu den Teilnehmenden gehörten u.a. Michael EISEN (Public Library of Science), Rick JOHNSON (Scholarly Public and Academic Resources Coalition), Jan VELTEROP (BioMed Central) und weitere wichtige Open Access-Aktivisten wie Peter SUBER, emeritierter Professor für Philosophie und Herausgeber der "Open Access News" (damals: "Free Online Scholarship Newsletter") und Stevan HARNAD, Professor für Kognitionswissenschaften, u.a. Gründer von CogPrints, einem elektronischen Archiv für Beiträge aus der Psychologie, der Linguistik sowie den Neuro- und Computerwissenschaften, und Herausgeber der Zeitschriften "Psycoloquy" und "Behavioral & Brain Sciences". <zurück>
7) Siehe z.B. http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Kluft/. <zurück>
8) Siehe GINSPARG (1994) zur Entstehung des ersten "e-print archive", das "unexpectedly became within a very short period the primary means of communicating ongoing research information in formal areas of high energy particle theory". <zurück>
9) Hierzu gehörte zunächst vor allem Cogprints. Aus diesen ersten Modellen sind viele andere entstanden, so in jüngster Zeit in Deutschland "PsyDoK"als disziplinärer Volltextserver für die Psychologie (HERB 2004); für das Beispiel eines institutionellen Servers siehe SCHALLEHN (2003). <zurück>
10) Siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Metadaten/. <zurück>
11) Eine Zusammenstellung wichtiger Initiativen findet sich in ANDERMANN und DEGKWITZ (2004). Dass sich die Open Access-Bewegung zunächst in den Human-/Naturwissenschaften und in den Bibliothekswissenschaften formiert hat, liegt vor allem daran, dass diese von der Zeitschriftenkrise am deutlichsten betroffen sind: erstere durch die (oft kostenpflichtige) Veröffentlichung in völlig überteuerten Zeitschriften; letztere, weil die Bibliotheken diese überteuerten Zeitschriften entlang massiver Kürzungen in ihren Haushalten nicht mehr anzuschaffen in der Lage und/oder Willens sind. <zurück>
12) "Mit der Berliner Erklärung zum Open Access ist der Gedanke des Open Access Movements [...] auf die kulturgutverwahrenden Institutionen (heritage collections) ausgeweitet worden [...] Digitalisierte Bestände sollten nach den Grundsätzen des Open Access frei nutzbar sein, [...] rechtliche Vorbehalte verkennen den entscheidenden Punkt: daß es sich um kulturelles Allgemeingut handelt. Digitalisierung ist daher immer auch ein Stück dringend gebotener Bürgernähe." (GRAF, 5. März 2004, Mailingliste Hexenforschung@listserv.dfn.de im Rahmen einer Debatte: Digitalisierung Alter Drucke [Broken link, FQS, December 2004]. <zurück>
13) Die WSIS Declaration of Principles ist online unter http://www.itu.int/dms_pub/itu-s/md/03/wsis/doc/S03-WSIS-DOC-0004!!MSW-E.doc zugänglich. Die Forderung nach Open Access wurde auch in den WSIS Plan of Action aufgenommen (siehe http://www.itu.int/dms_pub/itu-s/md/03/wsis/doc/S03-WSIS-DOC-0005!!MSW-E.doc): Unter C3 "Access to information and knowledge" heißt es: "Encourage initiatives to facilitate access, including free and affordable access to open access journals and books, and open archives for scientific information" (Paragraph 10, Abschnitt i). Und Paragraph 22 (C7, b) zu E-science: "Promote electronic publishing, differential pricing and open access initiatives to make scientific information affordable and accessible in all countries on an equitable basis."
Noch deutlicher als in die offiziellen Erklärungen haben Forderungen der Open Access-Bewegung in die Civil Society Summit Declaration Shaping Information Societies for Human Needs Eingang gefunden, u.a. in die Abschnitte "Access to Health Information", "Basic Literacy", "Information Generation and Knowledge Development" und natürlich "Research". Zusammenfassend lautet Abschnitt 10.4 zu "Open access to scientific information" in den Civil Society Essential Benchmarks for WSIS: "Free scientific information is a requirement for sustainable development. Science is the source of the technological development that empowers the Information Society, including the World Wide Web. In the best tradition of science, scientific authors donate their work to humankind and therefore, it must be equally available to all, on the Web, in online Open Access journals and online Open Archives." Zu den Anstrengungen aus der Open Access-Bewegung im Vorfeld und für einige Kontroversen über den expliziten Wortlaut siehe DICKSON (2003). <zurück>
14) Siehe das Transkript des britischen House of Commons. <zurück>
15) Siehe http://www.sherpa.ac.uk/romeo.php. <zurück>
16) Im Rahmen der zuvor bereits erwähnten Anhörung des Science and Technology Committee des britischen House of Commons zu wissenschaftlichem Publizieren hat BioMed Central einige der von kommerziellen Verlegern am häufigsten verwandten und "most misleading anti-Open Access arguments" zusammengefasst, so u.a., dass Open Access zu einem Rückgang an Forschungsförderung führe, dass wissenschaftliche Literatur ohnehin über Bibliotheken zugänglich sei, dass Verlage am Copyright nur interessiert seien, um die Integrität wissenschaftlicher Veröffentlichungen zu sichern, dass im Falle biomedizinischer Forschung Patienten und Patientinnen "verwirrt" würden, wäre die medizinische referierte Fachzeitschriftenliteratur frei online zugänglich usf.; zu diesen Open Access-"Mythen" und ihrer Rückweisung siehe ausführlich http://www.biomedcentral.com/openaccess/inquiry/myths.pdf. <zurück>
17) Teilweise fehlen bei vielen Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen Erfahrungen mit elektronischem Publizieren, teilweise gelten Online-Veröffentlichungen immer noch als "junk science", ein Vorurteil, dem wichtige Gratifikations- und Referenzsysteme wie zuvor skizziert weiter Vorschub leisten, teilweise können im Netz vorfindliche Beispiele die Besonderheiten und Vorteile des Online-Publizierens nicht ausreichend umsetzen und/oder vermitteln (vgl. zusammenfassend MRUCK 2003). <zurück>
18) Sehr eindringlich verdeutlicht HARNAD (2003) Open Access als Voraussetzung eines maximalen research impact. Exemplarisch für die transdisziplinäre und internationale Sichtbarkeit deutscher Forschung sei die Online-Zeitschrift FQS erwähnt: Nur weil deutsche Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen hier veröffentlichen und ihre Veröffentlichungen kostenfrei zugänglich sind, werden ihre Beiträge breit wahrgenommen und für Folgearbeiten rezipiert (siehe zusammenfassend MRUCK & MEY 2004). <zurück>
19) Ausführliche Diskussionen zu Open Access haben über Jahre vor allem in der Mailingliste INETBIB Internet in Bibliotheken stattgefunden. <zurück>
20) Hier sind insbesondere wichtig das American Scientist Open Access Forum, das BOAI Forum, sowie die Open Access News. <zurück>
21) Um die Diskussion in den deutschen Sozial- und Geisteswissenschaften voranzubringen, wurde im Oktober 2003 im Anschluss an die Tagung der Max-Planck-Gesellschaft, aus der die Berliner Erklärung hervorgegangen ist, ein "Berlin Ad hoc Symposium: Two Roads to Open Access Stand und Perspektiven in den deutschen Geistes- und Sozialwissenschaften" von der Freien Universität Berlin bzw. der hier ansässigen Zeitschrift FQS, dem Informationszentrum Sozialwissenschaften Bonn und dem Projekt "GAP German Academic Publishers" veranstaltet (siehe http://www.qualitative-research.net/fqs/presse/info-e.htm). Ein Ergebnis dieser Veranstaltung ist die Nutzung des GAP-Forums (http://www.ubka.uni-karlsruhe.de/gap-c/gapforum/index_de.html), um die Diskussion zu Open Access in Deutschland zu bündeln und voranzutreiben. Zusätzlich sind in kurzer Folge zwei Veröffentlichungen erfolgt, die allgemeiner über elektronisches Publizieren und Open Access und im besonderen über wichtige Protagonisten und Modelle in Deutschland informieren: die Ausgabe "e-journals: Fachzeitschriften im digitalen Zeitalter" von zeitenblicke (GERSMANN & SCHNETTGER 2003) und das Sonderheft 29(1) des Historical Social Research "Neue Medien in den Sozial-, Geistes- und Kulturwissenschaften. Elektronisches Publizieren und Open Access: Stand und Perspektiven" (MRUCK & GERSMANN 2004). <zurück>
22) http://www.ecs.soton.ac.uk/~harnad/Hypermail/Amsci/3344.html; siehe auch ARUNACHALAM (2004). <zurück>
23) Die Zugänglichkeit aller im Text und im folgenden Literaturverzeichnis erwähnten URL wurde am 14.3.2004 geprüft. <zurück>
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Katja MRUCK ist promovierte Psychologin und Geschäftsführende Herausgeberin der dreisprachigen Open Access-Zeitschrift Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research. FQS ist an der Freien Universität Berlin angesiedelt und wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert.
Kontakt:
Dr. Katja Mruck
FB 12, WE 09
Freie Universität Berlin
Habelschwerdter Allee 45
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E-Mail: mruck@zedat.fu-berlin.de
URL: http://www.qualitative-research.net/fqs/fqs.htm
Stefan GRADMANN ist Leiter der Gruppe VCB (Virtuelle Campusbibliothek) am Rechenzentrum der Universität Hamburg und Leiter des von der DFG geförderten Projektes German Academic Publishers, das den Aufbau eines verteilten deutschen Open Access-Verlags zum Ziel hat.
Kontakt:
Dr. Stefan Gradmann
Virtuelle Campusbibliothek/Regionales Rechenzentrum der Universität Hamburg
Schlüterstr. 70
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E-Mail: stefan.gradmann@rrz.uni-hamburg.de
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Günter MEY ist promovierter Psychologe und Herausgeber von FQS. Er leitet das Fach Entwicklungspsychologie an der Technischen Universität Berlin.
Kontakt:
Dr. Günter Mey
TU Berlin, Entwicklungspsychologie
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E-Mail: mey@gp.tu-berlin.de
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Bitte zitieren Sie diesen Beitrag wie folgt (und zusätzliche Absatznummern, wenn notwendig):
Mruck, Katja, Gradmann, Stefan & Mey, Günter (2004, April). Open Access: Wissenschaft als Öffentliches Gut [32 Absätze]. Forum Qualitative Sozialforschung / Forum: Qualitative Social Research [On-line Journal], 5(2), Art. 14. Verfügbar über: http://www.qualitative-research.net/fqs-texte/2-04/2-04mrucketal-d.htm [Datum des Zugriffs: Tag, Monat, Jahr].
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